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1. Gebot

Ich bin der Herr, dein Gott! 
Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!
Ex 20,1-3; Dtn 5,6-7

ICH
habe dich aus der Abhängigkeit in die Freiheit geführt
und ICH will,dass du frei bleibst.

Deshalb sei mir treu und lass dich
von niemandem und nichts versklaven.

Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de

2. Gebot

Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren! 
Ex 20,7; Dtn 5,11

ICH
bin der Namenlose, Geschlechtslose, Zeitlose,der ganz und gar Unberechenbare, Unbeschreibbare.
Alle Namen, Bilder und Vergleiche, die du für mich findest, erfassen immer nur eine Spur meines Wesens.

Deshalb hüte dich davor, mich auf ein einziges Bild oder einen einzigen Namen festlegen zu wollen.

Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de

3. Gebot

Gedenke, dass du den Sabbat heiligst! 
Ex 20,8-11; Dtn 5,12-15

ICH
begleite deine Arbeit mit meinem Segen.

Doch jeden siebten Tag halte dir frei:
frei von Arbeit und Leistungsdruck, frei von Unrast und Geschäftigkeit.
Denn ICH habe dich zur Freiheit berufen.

Vergiss die Mühsal des Alltags und folge deinen Träumen und deiner Sehnsucht nach einem Leben in Fülle
einem Leben in Gemeinschaft mit mir, das ich als Geschenk für dich bestimmt habe von Anbeginn.

Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de

4. Gebot

Du sollst Vater und Mutter ehren! 
Ex 20,12; Dtn 5,16

Du
bist nicht für dich allein verantwortlich.

Hüte deine Kinder!
Lege ihnen keine Lasten auf, die sie noch nicht tragen können.
Sei ihnen Vorbild.
Habe Geduld mit ihnen.
Behandle sie mit Liebe und Respekt, damit sie in Geborgenheit reifen können.
Lasse sie los, wenn die Zeit dafür gekommen ist.
ICH habe sie dir nicht gegeben, damit sie deine unerfüllten Träume verwirklichen.

Achte deine Eltern.
Behandle sie mit Liebe und Respekt.
Schätze ihre Erfahrung und ihren Rat, ohne dich bevormunden zu lassen.
Sorge für sie, wenn sie alt und schwach werden.
Lasse sie nicht vereinsamen.
Habe Geduld mit ihnen, wenn sie wunderlich werden.
Hilf ihnen, ihre Würde zu bewahren, wenn sie selbst nicht mehr dazu in der Lage sind.
Verzeih ihnen, wo sie an dir gefehlt haben, so wie ICH deine Verfehlungen vergebe.

Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de

5. Gebot

Du sollst nicht töten! 
Ex 20,15; Dtn 5,19

DU
darfst Freude am Leben haben.
Aber lass auch anderen ihren Lebensraum.
Achte das Lebensrecht deiner Mitmenschen.
Setze dich ein für ein menschenwürdiges Leben aller.

Lebe in Frieden mit anderen.
Schütze ihre Freiheit.
Verzichte auf Hass und Feindschaft.
Beantworte Gewalt nicht mit Gegengewalt.
Gefährde nicht leichtsinnig dein Leben, ebenso wenig das Leben anderer.

Auf viele Arten kann man Leben zerstören.
Hinterlasse deinen Kindern eine Welt, in der sie leben können.

Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de

6. Gebot

Du sollst nicht ehebrechen!
Ex 20,6, Dtn 5,6

DU
trägst in deinem Herzen die Sehnsucht nach Ergänzung.

ICH, der Gott der Liebe, habe dir diese Sehnsucht ins Herz gelegt, damit du nicht allein bleibst.

Freue dich, wenn du meinst, die Liebe deines Lebens gefunden zu haben.
Doch binde dich nicht vorschnell, sondern prüfe, ob diese Liebe tauglich ist für ein ganzes Leben.

Ihr Liebenden, begegnet euch mit Respekt, mit Aufrichtigkeit und Verständnis.
Tragt gemeinsam die Last eurer Fehler und Schwächen.
Vergebt einander, wo einer den anderen kränkte.

ICH segne euren Bund, in dem ihr gemeinsam in Liebe und Treue wachsen und reifen sollt.

Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de

7. Gebot:

Du sollst nicht stehlen!
Ex 20,15; Dtn 5,19

DU
darfst genießen, was du besitzt, und stolz sein auf alles, das du rechtschaffen erworben hast.
Darum vergreife dich nicht an fremdem Eigentum.

Bereichere dich nicht auf Kosten anderer, nicht auf Kosten des Staates, nicht auf Kosten Deines Arbeitgebers,
nicht auf Kosten deiner Mitmenschen.

Wähle keine Erzeugnisse, die unter erbärmlichen Bedingungen für einen Hungerlohn hergestellt wurden.
Verstecke dich dabei nicht hinter Unwissenheit.
Informiere dich!

Beute niemanden aus!
Gib den Menschen, die für dich arbeiten, ihren gerechten Lohn.

Verweigere niemandem, was er zum Leben braucht.
Wenn alle teilen, ist genug für alle da.
Viele haben weniger als du und leiden Not.
Also teile!

Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de

8. Gebot

Du sollst kein falsches Zeugnis geben
wider deinen Nächsten
Ex 20,16 (Dtn 5,20)

DU
hast von mir die Gabe der Sprache erhalten als eine wunderbare Möglichkeit, Gedanken zu formulieren und mit anderen zu teilen.
Nutze diese Gabe verantwortungsvoll!

Bewahre Geheimnisse, die man dir anvertraut.
Verleumde niemanden.
Wiederhole nicht unbedacht, was dir über andere berichtet wurde.

Halte dich an die Wahrheit.
Verschweige sie nicht, wenn du Unrecht aufklären kannst.
Offenbare sie nicht aus niedriger Gesinnung.
Gehe behutsam mit ihr um.
Benutze sie nicht als Keule, um andere damit niederzuschlagen.

Du bist ein wertvoller Mensch, von mir geliebt, so wie du bist.
Du hast es nicht nötig, dich größer zu machen.
Beschönige nichts. Prahle nicht.

Sei ein Mensch, dessen Wort man trauen kann.

Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de

9. Gebot

Du sollst nicht begehren
deines Nächsten Weib
zu Ex 20,17b (Dtn 5,21a)

DU
bist ein geselliges Wesen, Mensch unter Menschen, geschaffen als Mann und als Frau einander gleich in Würde und Wert.

Gleichrangig, ebenbürtig gehst du Bindungen ein, versprichst und erwartest Treue für die Dauer des Lebens.

Hüte und wahre den Bund in guten und schlechten Zeiten.
Du bist verantwortlich für seinen Bestand, ob du nun Mann bist oder Frau.

Durch ihre Zuneigung und Freundschaft bereichern andere Menschen dein Leben.
Den herzlichen Umgang mit ihnen begleitet mein Segen.

Doch respektiere die Liebe, die andere miteinander verbindet.
Dränge dich nicht dazwischen, indem du fremde Partner begehrst.

Sei dir deiner Mitverantwortung bewusst ob du nun Mann bist oder Frau.

Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de

 

10. Gebot

Du sollst nicht begehren
deines Nächsten Hab und Gut
zu Ex 20,17 (Dtn 5,21)

DU
darfst Wünsche und Träume haben.
Lass dich von ihnen anregen, dir erreichbare Ziele zu setzen für ein glückliches und erfüllendes Leben.

Nutze die Talente, die ich dir gegeben habe, und freue dich an deinen Erfolgen.

Mach dich frei von Konsumzwang und Werbung.
Lass dir nichts einreden, was du nicht brauchst.

Deine Gedanken sind die Vorläufer deiner Taten.
Darum hüte dich vor der Begehrlichkeit nach immer mehr Macht, Einfluss und Reichtum.

Eifersucht, Missgunst und Gier sind gefährliche Triebkräfte,
die dein Leben und das der anderen vergiften.
Darum schiele nicht neidisch auf andere.
Gönne ihnen ihr Glück und ihren Besitz.

Sei dankbar und zufrieden mit dem, was du erreicht hast und bist.
Dann ruht mein Segen auf dir.

Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de

 

 

 


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