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44 jugendliche und 3 erwachsene Firmlinge erhalten das Sakrament der Firmung in Geiselbach.
Dem Glauben auf der Spur – Fast 100 Firmlinge in unseren Pfarreiengemeinschaften

Anfang Dezember haben sich die fast 100 Firmbewerber unserer beiden Pfarreiengemeinschaften zu den ersten Treffen in Gunzenbach und Schneppenbach getroffen. Der Glaube macht lebendig.

Nach einem Kennenlernen haben Pfarrvikar Mihai Vlad und Pastoralassistent Lukas Greubel zusammen mit ehrenamtlichen Unterstützern den Teilnehmern am Firmkurs die Vision des Propheten Ezechiel näher gebracht. Der Prophet erlebt in seiner Vision, wie die stören Knochen durch den Geist wieder zusammengefügt werden und neue Menschen entstehen, die durch den Geist leben und atmen. In Kleingruppen wurde dann noch intensiver weiterdiskutiert, wo die Lebendigkeit im eigenen Leben ist. Im folgenden Treffen war Freiheit das Thema. Wir Christen sind durch unseren Glauben dazu befreit uns für das Leben und unsere Mitmenschen einzusetzen, auch wenn es gegen Regeln und Gesetze verstößt. Ein Leben ist mehr wert als jedes Gesetz so gut es auch sein mag. Das dritte Treffen hat die Frage in den Raum gestellt, wer sieht in unserer Welt und wer ist blind. Warum sieht ein Blinder oftmals vielleicht mehr was wirklich wichtig ist als einer der sieht und damit alles zu wissen und verstehen glaubt. Unser Glauben macht uns zu sehenden Menschen.

Bei der Ostereieraktion der Mexikogruppe hab die Teilnehmer ihr Engagement für Menschen gezeigt, die nicht mit unseren Standarts leben können und auf unsere Unterstützung angewiesen sind.

Bei den Feiern der Versöhnung hatten die Firmbewerber die Möglichkeit im vertraulichen Gespräch mit zwei Priestern das vor Gott und ins Gespräch zu bringen was sie belastet und ablegen wollen. Dazu gab es als Stärkung einen Einzelsegen.

Das Highlight war für die meisten Firmlinge das Firmwochenende in Miltenberg, wo es um die Gruppe und die intensive Auseinandersetzung mit der goldenen Regel ging. Was will ich anderen tun und was sollen andere mir tun oder auch nicht tun. Abschluss der Firmvorbereitung waren kleine Gruppengottesdienste, die mit dem Kernvollzug unseres Glaubens, dem gemeinsamen Essen und Trinken in der Eucharistie, diesen Glaubensvollzug näher gebracht haben.

Am Vorabend der Firmung gab es eine musikalisch umrahmte Einstimmung, wo auch noch einmal auf die Bedeutung der Firmung eingegangen wurde. Am 5. Juni kam dann Weihbischof Ulrich Boom zur Feier der Firmung nach Schimborn und Geiselbach und feierte zwei eindrückliche Gottesdienste, die in Schimborn von der Band Ohro Pax und in Geiselbach von Ralf Schramm an der Orgel begleitet wurden.

Lukas Greubel, Pastoralassistent

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