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 2020 Tadschikistan PäckchenDiese 13 Päckchen wurden von Schneppenbachern gespendet.
 2020 Tadschikistan LebensmittelDiese Lebensmittel wurden in der Schule Schöllkrippen gesammelt

Schneppenbacher helfen bei der Paketaktion des Friedensdorfes Oberhausen mit 13 Lebensmittelpaketen (ca. 210 Kg) und einer großzügigen Geldspende.

Herzlichen Dank dafür. 

Vielen Dank an Hildegard und Günter Wollinger,sie haben die Spenden in Schneppenbach und in der Schule Schöllkrippen gesammelt und das Verpacken organisiert.

Jahrzehntelang hilft schon das Friedensdorf International bei uns mit einer Paketaktion in der Vorweihnachtszeit.

Hier ein kleiner Auszug aus einem Zeitungsartikel:

„Stellen Sie sich vor: Die Basare in Tadschikistan sind überfüllt, an Mindestabstand ist gar nicht zu denken. Doch viele Menschen sind nicht dort, um sich etwas zu kaufen. Stattdessen warten sie auf die Lebensmittel, die den ganzen Tag in der Hitze lagen und nicht mehr verkauft werden können, damit sie sie mitnehmen. Müll kommt nicht mehr zustande, denn alles wird aus der Not heraus verwertet. Sogar die Schalen der Melonen und das harte Brot, das sonst dem Vieh gegeben wurde, wird aktuell gegessen. Ich fühle mich in meiner Heimat wie nach dem Bürgerkrieg 1997. Vielleicht sogar noch schlimmer“, so beschreibt Safar von der Friedensdorf-Partnerorganisation die aktuelle Lage in Tadschikistan.

Durch die Corona-Pandemie haben viele Menschen in Tadschikistan ihre Arbeit verloren und dadurch auch ihr Einkommen für die Familie. Hinzu kommt, dass die Lebensmittelpreise sich aufgrund der Pandemie verdoppelt haben. Der Preis für ein Kilo Kartoffel liegt bei 2 Euro, wobei das Monatsgehalt eines Kinderarztes gerade mal 70 Euro beträgt. 

Die Pakete gelangen dorthin, wo sie am dringendsten benötigt werden: Sie werden an kinderreiche Familien, an Waisenhäuser und Einrichtungen für Kinder mit Behinderung verteilt. Unsere Partner sorgen für die gewissenhafte Verwendung der Spenden vor Ort.

 

2020 Tadschikistanhttps://www.openstreetmap.de/karte.html#Hier noch einige Informationen zu Tadschikistan Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Tadschikistan#Geographie

Tadschikistan ist ein Hochgebirgsland, das an Usbekistan, Kirgisistan, die Volksrepublik China und Afghanistan grenzt. Mehr als zwei Drittel der Fläche sind Hochgebirge. Fast die Hälfte des Staatsgebietes liegt auf einer Höhe von 3000 m und höher. Der Osten des Landes wird vom Pamir-Gebirge und dem größten Teil des Pamir-Hochlandes geprägt. Dort befindet sich auch der höchste Berg des Landes, der 7495 m hohe Pik Ismoil Somoni (früher Pik Kommunismus). Im Norden des Landes erstreckt sich die Gebirgskette des Alai. Südlich der Serafschankette liegt im Westen das Fan-Gebirge.

In Tadschikistan lebt auch heute noch eine kleine Minderheit von Deutschstämmigen. Ihre Zahl ist jedoch stark zurückgegangen, insbesondere nach dem Zerfall der Sowjetunion.

Heute gehören deutschstämmige Menschen zur ärmsten Bevölkerungsschicht in Tadschikistan. Sie leben inzwischen weniger in eigenen Dörfern (z. B. Thälmann, nach Ernst Thälmann) in der Provinz Chatlon als vielmehr in der Hauptstadt Duschanbe.

2009 trat ein neues, restriktives Religionsgesetz in Kraft. Gemäß diesem „Gesetz über die Gewissensfreiheit und religiöse Vereinigungen“ ist jede religiöse Betätigung ohne staatliche Registrierung verboten. Alle bestehenden Religionsgemeinschaften mussten um neue Registrierung ansuchen. Mangels erfolgter Registrierung ist derzeit die Tätigkeit zahlreicher Moscheen, der einzigen Synagoge des Landes und einiger protestantischer Gruppen wie der Baptisten verboten, Gotteshäuser wurden vom Staat konfisziert.

2011 wurde ein neues Gesetz beschlossen, das Minderjährigen jegliche Teilnahme an Gottesdiensten, religiösen Veranstaltungen und Religionsunterricht nichtregistrierter Glaubensgemeinschaften verbietet. Eltern, die ihren Kindern trotzdem religiöse Werte und Überzeugungen zu vermitteln versuchen, werden mit mehrjährigen Haftstrafen bedroht.

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