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Liebe Gottesdienstbesucher;

die Corona-pandemie mutet uns in den letzten Monaten viel zu. Sie hat uns aber auch gezeigt, dass wir kreativ, im Rahmen der Möglichkeiten, damit umgehen können.

Die bevorstehende Heizperiode stellt uns wieder vor eine neue Herausforderung.

Damit Kirchenheizungen im Winter nicht zu „Virenschleudern“ und somit zur Gefahr für die Gottesdienstbesucher*innen werden, gilt es wichtige Punkte beim Heizen und Lüften zu beachten.

Diese Rahmenbedingungen werden sich natürlich wieder ändern, wenn wir die Coronasituation überwunden haben.

Derzeit allerdings müssen die Heizungen so betrieben werden, (wenn ein Heizungsbetrieb unter diesen Voraussetzungen überhaupt sinnvoll ist) dass eine Virusübertragung während des Aufenthaltes in der Kirche möglichst ausgeschlossen wird. Demnach sollte Luftbewegung soweit möglich während des Gottesdienstes vermieden werden.

Folgende Maßnahmen müssen wir daher umsetzen:

- Während des Gottesdienstes sollte nicht gelüftet werden, da dies u. a. zu starken Luftbewegungen führt.

- Die Kirche zum Gottesdienst nicht zusätzlich aufheizen. Luftbewegungen werden damit weitestgehend reduziert

- Heizungen, die die Wärme an einzelnen Stellen in den Raum einbringen (u.a. sog. Umluft-Heizungen) , müssen bereits ca. 20 - 30 Minuten vor dem Gottesdienst ausgeschaltet werden.

- Nahezu vollflächige Fußbodenheizungen können durchgehend betrieben werden.

- Unterbankheizungen, die die Wärme direkt im Bereich der Kirchenbesucher einbringen, können während des Gottesdienstes nicht genutzt werden. Die große direkt beim Besucher eingebrachte Wärmemenge führt zu großen Luftbewegungen.

- Die Kirche sollte man nach dem Gottesdienst kurz aber gründlich lüften. Hierdurch wird ein Großteil der Aerosole aus dem Kirchenraum „hinaus gelüftet“. Das Lüften sollte nur kurz erfolgen. Dies kann beispielsweise durch eine Querlüftung oder weit geöffnete Türen erfolgen.

Wir müssen in der letzten Zeit feststellen, dass die Infektionszahlen steigen. Auch aus dieser Feststellung heraus ergibt sich für uns die Verantwortung, dass wir durch unseren Gottesdienstbetrieb niemanden einer Gefahr aussetzen, die wir durch einen reduzierten Heizbetrieb vermeiden können.

Wir wollen selbstverständlich so viele Gottesdienste wie irgendwie möglich anbieten, dabei aber auch auf jeden Fall die größtmögliche Sicherheit für die Gottesdienst-besucher gewährleisten.

Wir bitten Sie daher um Ihr Verständnis und um Ihre Solidarität. Dann bleibt es (hoffentlich) möglich, die gottesdienstliche Gemeinschaft auch in der kommenden kalten Jahreszeit gemeinsam zu erleben.

 

Ihr Pfarrer Andreas Hartung

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