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Am Sonntag, 29. Juli haben sich einige Minis aus Westerngrund und Daxberg zusammen mit 2100 Minis aus dem Bistum Würzburg auf Friedenssuche begeben.

Mittags um 12 ging es los. Auf nach Hörstein in den Bus nach Würzburg zum Diözesanen Aussendungsgottesdienst mit Bischof Dr. Franz Jung im Dom. Erste Etappe geschafft. Im Gottesdienst haben die Minis Aufgaben zur Friedenssuche bekommen, da der Frieden nicht nur dort gesucht werden kann, wo es vordergründig wichtig und offensichtlich ist. Auch der Frieden mit sich selbst, in der Gruppe, der Pfarrei und der Pfarreiengemeinschaft sind wichtig. Genauso wichtig, wie der Frieden auf der Welt.

Mit der Aufgabe im Gepäck und mit Rückenwind durch den Aussendungssegen ging es dann weiter durch die Nacht hindurch zur ewigen Stadt. Der Busfahrer hat alle Rekorde gebrochen und die Gruppe schon vor acht Uhr am Morgen an der Metrostation abgesetzt. Erstes Ziel in Rom: Eine Eisdiele, denn nach der langen Fahrt und bei den schon am Morgen hohen Temperaturen in Rom (wie im Kahlgrund) war das wirklich notwendig. Nach dem Eis ging es dann auf Besichtigungstour.

Am Dienstag sind wir von unserem Bus zur Calixtus-Katakombe gefahren worden, wo wir auf ganz viele andere Minigruppen, nicht nur aus unserem Bistum, getroffen sind. Nach einer kurzen Einführung, was eine Katakombe, ein unterirdischer Friedhof, ist oder besser war, konnten wir uns auf Erkundungstour in die Unterwelt begeben, wo es als praktischer Nebeneffekt auch noch angenehm kühl war.

Auf dem Aventin, einem der sieben Hügel Roms.,haben wir in der Kirche San Anselmo, der Weltzentrale der Benediktiner, eine österreichische Gruppe getroffen und zusammen ein kleines Mittagsgebet gebetet und gesungen, was uns erst einmal vor die Herausforderung gestellt hat, ein Lied zu finden, das im deutschen und österreichischen Liedheft mit den gleichen Strophen abgedruckt war. Die Minis aus Westerngrund und Kahl haben sich danach sofort auf den Weg gemacht, da sie eine besondere Aufgabe hatten. Die Liedhefte für die Audienz mussten an alle, die auf den Petersplatz kommen, verteilt werden. Das Austeilen in der großen Hitze war schon sehr anstrengend. Aber danach konnten wir direkt von der Absperrung aus Papst Franziskus an uns vorbei fahren sehen und danach durch genau diese abgesperrten Wege auf unsere reservierten Plätze auf dem Sagrato, also dort oben, wo auch der Pavillon des Papstes steht, gehen. Unser Kahlgrundbus hat noch die Vorbeifahrt des Papstes mitgemacht, ist dann aber wieder gegangen, weil alle von der Vatikanischen Feuerwehr mit reichlich Wasser aus der Wasserkanone abgekühlt wurden und ziemlich nass waren.

Am Mittwoch haben wir es ganz ruhig angehen lassen. Nachdem wir uns mit dem Livestream versichert hatten, dass die Generalaudienz nicht auf dem Petersplatz stattfindet und der Petersdom damit zugänglich ist, haben wir uns auf den Weg gemacht, diese zentralen Orte zu besichtigen. Am Nachmittag hatten die Minis aus Westerngrund eine Begegnung mit Bischof Franz, die sie bei einer Verlosung im Vorfeld der Wallfahrt zusammen mit anderen Gruppen aus dem Bus gewonnen hatten. Nach einem Selfiestop am Pantheon hat Bischof Franz die Minis durch eine wichtige Kirche seiner Studienzeit in Rom geführt und seine Gedanken und Impulse zur Kirche San Ignatio, der Jesuitenkirche weitergegeben. Ein sehr zentraler Satz, der auch gut auf die Wallfahrt passt, war: „Ich werde euch in Rom gnädig sein“ des Heiligen Igatius von Loyola. Nach einer Stunde mit weiteren spannenden Einsichten und Erklärungen ging es mit dem Bischof zum Eis essen, wobei er auch seine Lieblingseissorte Zitrone verraten hat. Danach haben sich alle Gruppen aus unserem Bus auf der Piazza della Liberta mit zwei anderen Bussen aus anderen Diözesen getroffen, um sich näher kennen zu lernen. Es waren tolle Begegnungen. Am Abend konnten wir dann noch das römische Flair genießen.

Donnerstag hat es uns aus der Stadt hinausgezogen nach Castel Gandolfo, dem Ort, wo die Päpste immer ihre Sommerferien verbracht haben. Ein malerisches Bergdorf mit einem wundervollen Blick über die Albaner Berge und den Albaner See. Die um einige Grad kühlere Luft erlaubte es zudem mal so richtig durchzuatmen. Nach dem kulturellen Teil oben am Berg sind wir mit unserem Bus an den See gefahren, um das kühle Nass auch nochmal näher zu erleben.

Mit dem Bus ging es dann zurück in die Stadt und wir konnten uns vor dem diözesanen Gottesdienst im Lateran mit dem Bischof nochmal stärken. Der Gottes- dienst war im wahrsten Sinne des Wortes mitreißend. Die Gemeinschaft der Minis aus dem Bistum war greifbar. Und die Friedenssuche wurde belohnt. Alle haben ihre Friedenaufgabe gelöst und so gemeinsam eine Friedenstaube als sichtbares Symbol für den Frieden zusammengesetzt. Keiner wollte nach dem Gottesdienst gehen, einfach immer weiter singen und gemeinsam feiern.

Leider ging es dann zurück ins Hotel. Abendessen und schon Packen, da am nächsten Tag schon frühs der Bus für die Rückfahrt beladen wurde.

Den letzten Tag konnten alle nochmal in Rom frei nutzen.

Abends haben wir uns dann wieder am Bus getroffen und sind genauso schnell, wie wir nach Rom gefahren sind auch wieder in die Heimat gefahren. Manche gleich weiter auf Minifreizeit.

PA Lukas Greubel

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