header

Aufgrund der sich verschärfenden Coronasituation sehen wir uns als Pfarreiengemeinschaften Christus Immanuel und Mittlerer Kahlgrund nicht in der Lage, die Friedhofsgänge an Allerheiligen, wie gewohnt guten Gewissens durchzuführen und schließen uns der Empfehlung des Dekanates Alzenau an, die Friedhofsgänge abzusagen. Leider sind diese noch in der Gottesdienstordnung

abgedruckt.

Auf den Friedhöfen werden an Allerheiligen Gebetszettel ausliegen um einen persönlichen Gang zum Grab zu gestalten.

Das Pastoralteam wird selbstverständlich auf alle Friedhöfe gehen um diese zu segnen und es wird einen Videoimpuls geben, der in den sozialen Medien zu finden sein wird.

Pfarrer Andreas Hartung

Wie Sie aus der Presse erfahren haben, ist im Landkreis die Corona-Ampel auf ROT gesprungen.

Daher muss absofort auch während des Gottesdienstes eine Maske getragen werden und es darf nicht gesungen werden.

 

Gelbe Ampel:

Mund und Nasemaske ist beim betreten der Kirche,  während des Gesangs und beim verlassen der Kirche zutragen.

Ansonsten gilt folgendes:

wenn Sie die Kirche betreten oder ihren Platz verlassen, sind Sie verpflichtet eine Maske zu tragen. Am Sitzplatz können Sie die Maske abnehmen.

Wir empfehlen generell dringend die Maske beim Singen zu tragen.

2020 MaennerfueralleFaelle 4Auch in diesem Jahr kümmerten sich die „Männer für alle Fälle“ unter Leitung von Karl-Peter Klotz und Ludwig Pfaff um die Außenpflege rund um Kirche und Pfarrheim. Wegen der derzeitigen Situation wurden die Arbeiten so weit es ging zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführt. So wurde sichergestellt, dass es zu keinen direkten Kontakten kam. So werden auch die restlichen Herbstarbeiten durchgeführt, sobald es die Witterung zulässt.

2020 MaennerfueralleFaelle 3Am Dienstag trafen sich alle im Pfarrheim zu einem gemeinsamen Mittagessen mit ausreichendem Abstand. Margit Klotz und Hildegard Pfaff haben das Essen vorbereitet und uns anschließend mit Kaffee und Kuchen versorgt. Dafür vielen herzlichen Dank .

2020 MaennerfueralleFaelle 5Die nächste größere Aktion ist das Fällen und Aufstellen des Christbaumes und der Krippe in der Kirche kurz vor Weihnachten.

Wenn auch Sie monatlich 1 bis 2 Stunden Zeit haben, kommen Sie einfach vorbei (In der Regel am 1. Dienstag im Monat), wir freuen uns über jeden Neuzugang.

2020 MaennerfueralleFaelle 6Arnold Pfaff für die „Männer für alle Fälle“

2020 MaennerfueralleFaelle 7

Am Sonntag, den 04. Oktober wurde in Schneppenbach während des Gottesdienstes das Erntedankfest gefeiert. Danke an alle, die den Erntedankaltar geschmückt haben.

 Liebe Mitchristen der Kirchengemeinde Schneppenbach,

uns als Verantwortlichen liegt es sehr am Herzen, dass die Pfarrgemeinde „Herz Mariä“ Schneppenbach eine aktive und lebendige Kirchengemeinde ist und bleibt. Damit dies gelingt, sind wir vor allem auf die persönliche Mithilfe, aber auch auf die finanzielle Unterstützung vieler angewiesen.

Deshalb wenden wir uns heute Namen unserer Pfarrgemeinde „Herz Mariä“ an Sie und bitten Sie auch in diesem Jahr wieder um Ihre Spende.

Ohne die Unterstützung durch Sie, die Gemeindemitglieder, wäre vieles einfach nicht möglich – wir denken hier z. B. an die Unterhaltung der kirchlichen Gebäude.

Dieses Jahr sind unsere Einnahmen (Klingebeutel, Pfarrfest, Vermietung Pfarrheim usw.) wegen Corona geringer, aber die Betriebskosten für Kirche und Pfarrheim müssen bezahlt werden.

In der Kirche steht in den nächsten Jahren eine größere Orgelrevision an. Unser Pfarrheim wurde 2001 bezogen und es ist noch gut in Schuss. Doch nach 20 Jahren müssen wir auch hier mit den ersten Renovierungs- bzw. Instandhaltungarbeiten rechnen. An der Treppe zum Jugendraum und am hinteren Ausgang des großen Saales sind einige Platten und Stufen locker und müssen dringend instand gesetzt werden.

Sie können sicher sein, dass Ihre Spende in Schneppenbach bleibt und dass das Geld sorgfältig und gewissenhaft verwaltet wird. Ohne ein genaues und vorsichtiges Wirtschaften könnten kleine Gemeinden nicht überleben, da die finanziellen Spielräume hier sehr eng sind.

Auch bei uns werden alle Ausgaben und Einnahmen sehr genau geprüft und beobachtet. Gerne können Sie sich davon selbst überzeugen, indem Sie einen Einblick in unsere jährliche Kirchenrechnung nehmen. (Sprechen Sie uns dafür einfach an!)

Im vergangenen Jahr betrug das Ergebnis unseres Aufrufs 2.805,00 €.

Auch in diesem Jahr hoffen wir wieder auf Ihre Unterstützung und sagen Ihnen an dieser Stelle schon jetzt ein herzliches Danke und Vergelt’s Gott.

 2020-Haussammlung.pdf

Roland Gerhard          Arnold Pfaff           Klaus Amrhein           Werner Hartmann         Herbert Stegmann

Verwaltungsleiter       Kirchenpfleger      Kirchenverwaltung     Kirchenverwaltung       Kirchenverwaltung

 

 

Liebe Pfarreimitglieder,

 

ab 1. November 2020 verabschiede ich mich aus dem Pfarrbüro und gehe in den Ruhestand.

Ab Januar 2001 arbeitete ich zuerst im Pfarrbüro Westerngrund, 2007 wechselte ich nach Krombach und seit Juni 2015 arbeite ich in den Pfarrbüros Krombach und Westerngrund.

Ich möchte mich ganz herzlich bei Euch/Ihnen bedanken für die vielen guten Begegnungen, das Vertrauen und die Zuneigung, die Ihr/Sie mir entgegengebracht habt/en und für die gute Zusammenarbeit.

Ich wünsche Euch/Ihnen allen Gottes Segen, alles Gute und Liebe und bleibt/en Sie gesund!
Eure/Ihre Ingrid Kerz

Das Gebälk des Glockenstuhls wird regelmäßig durch einen Sachverständigen überprüft. Hier wird die Tragfähigkeit des Gebälks überprüft und ob sich die Holzverbindungen durch die Schwingungen gelockert haben.

Auch findet regelmäßig eine Überprüfung der Glocken und Läutanlage durch eine Fachfirma statt.

2020 GlockenantriebstreichenDabei wird den Glockenbefestigungen geschaut und ob die Klöppelaufhängung nicht ausgeschlagen sind. Auch werden die Antriebsketten nachgezogen und neu eingefettet. An der elektronischen Steuerung wird beim Probeläuten der Winkel des Glockenausschlages neu justiert. Der Monteur empfahl dringend die verrosteten Kettenlaufräder und Aufhängungen zu streichen.

2020 Glockenantriebstreichen 1Also nahm ich mir diese Aufgabe einmal vor. Als ich mit der Arbeit begann, merkte ich, dass es doch nicht so einfach war, ich es mir vorgestellt hatte.

Zuerst schaffte ich eine Leiter über mehrere schmalen Stiegen bis in den Glockenturm.

Da der Glockenstuhl ziemlich eng ist (Abstand Glocken zum Gebälk nur wenige Zentimeter), musste ich unter den Glocken durchkriechen und durch das Gebälk klettern.

Das Entrosten ging ja noch, aber an einigen Stellen war ein dicker Belag aus Staub und Öl. Den musste ich erst entfernen und entölen bevor ich mit dem Streichen beginnen konnte. Zwischendurch konnte ich auch die Aussicht in alle Himmelsrichtungen durch die Schallöffnungen genießen.

In unserem Glockenstuhl hängen drei Glocken.

Grosse Glocke Herz Mariae sei gegrsst

Grosse Glocke Schneppenbach 1960

 

Die große Glocke ist die „Herz Mariä-Glocke“. Sie wurde im Jahre 1960 in Passau für die Schneppenbacher Kirche gegossen.

Auf der einen Seite ist ein Bild von „Herz Mariä“ und die Aufschrift „ HERZ MARIÄ SEI GEGRÜSST“. Die andere Seite zeigt den Schriftzug SCHNEPPENBACH, das Firmensymbohl der Firma Perner aus Passau, die Jahreszahl 1960 und die Fertigungsnummer 1467.

Ich kann mich noch erinnern, als die Glocke vor dem Eingang der Kirche stand und feierlich eingeweiht wurde. Hier ein Foto von der Glockenweihe.2020 Glockenweihe 1960

 

 

 

 

 

Mittlere Glocke Ora pro nobis

 

Mittlere Glocke FigurMittlere Glocke 1785Die mittlere Glocke wurde schon im Jahre 1785 gegossen und zeigt verschiedene Motive, Figuren und die Aufschrift: WÜRZBURG GEGOSSEN AD 1785 S. MARIA ORA PRO NOBIS.

Die mittlere und die kleine Glocke wurden gebraucht in Ostheim vor der Rhön gekauft, nach Fertigstellung des Glockenturmes angebracht und die ersten 10 Jahre per Hand geläutet.

 

 

 

 

 

KleineGlockeDie kleine Glocke zeigt keine Motive, nur am oberen Rand Symbole und Buchstaben. Bisher konnte ich deren Bedeutung noch nicht entziffern.

Arnold Pfaff

Kirchenpfleger

 

2020 Turmausblick2202020 Turmausblick32020 Turmausblick4202020 Turmausblick3Hier noch einige Aussichten aus dem Kirchurm

 

 2020 Glockenweihe 1960

(Politlyrik zum Urlaubsverhalten in Corona-Zeiten)

Sommerzeit.

Urlaubszeit.

Anderszeit.

 

Sie machen Urlaub –

leider auch Urlaub

von Hygienevorschriften

und Abstandsregeln.

 

Für die Schutzmaske

und das Desinfektionsspray

war einfach kein Platz mehr

im vollgepackten Koffer.

 

Sie machen Urlaub,

als hätte der Virus

auch Urlaub genommen

und erholt sich

von den Strapazen

des letzten halben Jahres

auf einem anderen Planeten.

 

Dabei macht er Urlaub

mitten in unserem Urlaub

und erlaubt keinen Leichtsinn.

 

Denn der wird schnell

zum Trübsinn

oder gar

zum Wahnsinn

einer zweiten Welle.

 

 

 

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Zahlen zum kirchlichen Leben 2019 liegen vor

Von einer „schmerzhaften Statistik“ sprach Bischof Dr. Georg Bätzing, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, als er die jährliche Kirchenstatistik für 2019 vorstellte. So ist die Zahl der Kirchenaustritte 2019 erneut angestiegen: 272.771 Menschen haben die katholische Kirche verlassen (2018: 216.078). Die Katholiken machen in Deutschland mit 22,6 Millionen Kirchenmitgliedern 27,2 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. 2009 gehörten noch fast 25 Millionen Menschen der Katholischen Kirche an, was damals ein Anteil von 30,5 Prozent an der Bevölkerung war.

Der Gottesdienstbesuch ging 2019 erneut zurück (9,1 Prozent; 2018: 9,3 Prozent), ebenso die Zahlen beim Sakramentenempfang: So lag die Zahl der kirchlichen Trauungen bei 38.537 (2018: 42.789), die Zahl der Taufen bei 159.043 (2018: 167.787), die Zahl der Erstkommunionen bei 166.481 (2018: 171.336) und die Zahl der Bestattungen bei 233.937 (2018: 243.705).

Glaubwürdigkeit zurückgewinnen

„An den statistischen Zahlen 2019 gibt es nichts schönzureden“, sagte Bischof Bätzing, und: „Besonders belastend empfinde ich die sehr hohe Zahl von Kirchenaustritten.“ Er rief zu mutigen Veränderungen in den eigenen Reihen auf und betonte die Notwendigkeit des Synodalen Weges für die Kirche in Deutschland. „Nach einem erheblichen Verlust von Glaubwürdigkeit müssen wir versuchen, diese zurückzugewinnen. Ehrlichkeit und Transparenz, hilfreiche Antworten der Kirche auf die Fragen der Zeit und manche Veränderungsprozesse sollen dazu helfen, das zu zeigen, was im Zentrum von Glauben und Kirche steht: das Angebot Gottes, im Glauben dem Leben eine Orientierung zu geben“, sagte er.

Weitere Zahlen

 Der Flyer mit den Eckdaten des Jahres 2019 ist als pdf-Datei unter www.dbk.de in der Rubrik Publikationen verfügbar und kann dort auch bestellt werden. Weitere statistische Angaben gibt es unter https://www.dbk.de/kirche-in-zahlen/.

Die Arbeitshilfe Katholische Kirche in Deutschland. Zahlen und Fakten 2019/2020 (Arbeitshilfen Nr. 315) erscheint im Juli 2020 und ist dann unter http://www.dbk-shop.de/de/Deutsche-Bischofskonferenz/Arbeitshilfen.html abrufbar.

 

Pressemitteilung DBK / Pfarrbriefservice.de

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf den Fortgang des Synodalen Weges aus. Nachdem in den vergangenen Wochen deutlich wurde, dass eine Veranstaltung mit über 230 Teilnehmern in absehbarer Zeit schwierig wird, hat das Präsidium des Synodalen Weges eine veränderte Arbeit angesichts der für Anfang September geplanten, zweiten Synodalversammlung beschlossen.

Austausch trotz Corona

Es wird stattdessen für alle Synodalen am Freitag, 4. September 2020, eine eintägige Konferenz geben, die zeitgleich an fünf verschiedenen Orten stattfindet, und zwar in Berlin, Dortmund, Frankfurt a. M., Ludwigshafen und München. Die geringe Größe von rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern pro Ort und die kürzeren Anfahrtswege biete ein Format, das das geistliche Miteinander und den gemeinsamen Austausch mit den coronabedingten Vorsichtsmaßnahmen verbindet, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Präsidium versteht diese regionalen Konferenzen nach dem Motto „Fünf Orte – ein Weg“ als Zwischenschritt hin zur zweiten Synodalversammlung, die vom 4. bis 6. Februar 2021 stattfinden wird. Da für den Synodalen Weg vier Synodalversammlungen vorgesehen sind, werden die weiteren Synodalversammlungen vom 30. September bis 2. Oktober 2021 und vom 3. bis 5. Februar 2022 stattfinden.

Auswirkungen der Pandemie

Bei der eintägigen Konferenz soll die bisherige Arbeit in den Synodalforen im Licht der kirchlichen Erfahrungen in der Corona-Krise diskutiert werden. Weitere Fragen sind: Was haben die Pandemie und die sich daraus ergebenden Beschränkungen im kirchlichen Kontext bewirkt? Wie verändert sich die Perspektive auf die Kirche und den Synodalen Weg? Wie haben sich die eigenen Motivationen geändert? Welche Lehre sollen Katholikinnen und Katholiken aus der Krise ziehen?

Was ist der Synodale Weg?

Der Synodale Weg ist ein Gesprächsprozess innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland. Er soll der Aufarbeitung von Fragen dienen, die sich im Herbst 2018 nach der Veröffentlichung der MHG-Studie über sexuellen Missbrauch in der Kirche ergeben haben. Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken verantworten gemeinsam diesen Prozess, der am 1. Dezember 2019 eröffnet wurde. www.synodalerweg.de

Am Sonntag, den 01. Juni wurde in Schneppenbach seit Wochen die erste Andacht gefeiert. Die gut besuchte Feier, gestaltet von Pastoralreferentin Katja Roth, fand im Freien hinter dem Pfarrheim statt. Alle Teilnehmer genossen das schöne Wetter und waren froh wieder gemeinsam mit anderen Leuten zusammen eine Andacht zu feiern.

 

2020 05 21 FalkenIm Glockenturm der Herz-Mariä-Kirche Schneppenbach gab es Nachwuchs, die junge Turmfalken sind nach dem 20. Mai geschlüpft. Der Brutplatz ist in einer Luke unter den Schallfenstern der Glocken.

Mesner Karl-Peter Klotz berichtet, dass die Falken schon seit über 25 Jahren kommen und die Eier im Kirchturm ausbrüten. Meistens sind es aber nur drei bis vier Eier, aber in  Jahr 2019 schlüpften sechs Turmfalkenküken. Auch im Jahr 2020 lagen 6 Eier in Nest.

2020 05 27 FalkenKarl-Peter Klotz und Ludwig Pfaff haben eine Scheibe hinter das Nest gebaut, damit Falken ungestört sind und innen schön beobachtet werden können. Vom Friedhof aus kann man gut beobachten, wie die Eltern ihren Nachwuchs füttern.

 

Die Bilder wurden von Karl-Peter Klotz am 21. Mai bzw. 27. Mai 2020 aufgenommen.

 

 

 

 

2020 05 29 Falken2020 05 29 1 Falken

 

 

 

 

 

 

Bilder vom 29.05.2020

2020 Gebetsecke

Vermutlich haben Sie nicht viel davon mitbekommen, wie unsere Pfarreiengemeinschaft (PG) durch die letzten Wochen gekommen ist. Daher möchte ich Ihnen einen Eindruck davon vermitteln.

2020 Geiselbach Vorbereiten der KircheAm 13. März spitzte sich die Lage wegen des Corona-Virus soweit zu, dass wir innerhalb weniger Stunden alle Gottesdienste und Veranstaltungen in der ganzen PG absagen mussten. In all den Wochen habe ich bei unseren Gläubigen Verständnis für die Maßnahmen erlebt. Doch das Fehlen von Gemeinschaft und Nähe spürten alle. So haben viele Menschen, wie auch wir Seelsorger, versucht übers Telefon und soziale Medien Kontakt zu halten.

2020 05 KlappernEtliche Leute haben sich intensiv Gedanken gemacht, wie sie Zeichen der Hoffnung und Verbundenheit setzen können: Grußbriefe an Senioren, eine Gebetsecke in der Kirche, gemeinsames Singen oder Musizieren in der Nachbarschaft, Klappern, Blumenschmuck, selbst gebastelte Osterkerzen und Palmsträußchen etc. Dafür ein herzliches Dankeschön! Eines war besonders berührend: Die vielen brennenden Kerzen in unseren Kirchen, die unzählige Beterinnen und Beter angezündet haben.

2020 05 Osterkerzen DoernsteinbachUnser Pastoralassistent Lukas Greubel hat in dieser Zeit zusammen mit mir vermehrt Beerdigungsdienste übernommen, um Abbé Matthieus Gesundheit zu schützen. Für die Trauerfamilien war es manchmal sehr schwer, dass nur fünfzehn Personen an der Beerdigung teilnehmen 2020 05 Palmstraeusschen Krombachkonnten. Ich bin mir aber sicher, dass die Menschen zu Hause in Gedanken und Gebet der trauernden Familie eng verbunden waren.

2020 05 Osterkerzen SchneppenbachAbbé Matthieu hat in dieser Zeit stellvertretend für uns die Hl. Messe gefeiert. Dafür sind wir ihm sehr dankbar! Besonders in der Heiligen Woche haben wir die Gottesdienste sehr vermisst. 2020 5 Osterkerzen alle GemeindenAn Ostern wurden in allen Orten die Osterkerzen gesegnet und Abbé Matthieu hat die Osternacht gefeiert. In vielen Gärten wurden an diesem Abend daheim Osterfeuer entzündet und ein eigener Ostergottesdienst gestaltet. Andere verbanden sich übers Fernsehen mit vielen Gläubigen im ganzen Bistum.

2020 5 Osterkerzen WesterngrundHart traf es dann unsere Erstkommunionkinder. Sie hatten sich sehr auf ihr Fest gefreut und waren sehr tapfer! Noch steht kein neuer Termin für die Erstkommunion fest. Sobald sich abzeichnet, wann und wie eine schöne Feier möglich ist, werde ich die Familien informieren.

Langsam sind nun wieder erste Gottesdienste und wichtige Gremientreffen möglich. Wir haben am 10. Mai wieder mit Gottesdiensten in Form von Wort-Gottes-Feiern begonnen. 2020 05 Maiandacht KrombachDazu mussten wir unsere Kirchen entsprechend der Hygienevorgaben einrichten. Danke dem Landratsamt und der Feuerwehr des Landkreises Aschaffenburg für die Bereitstellung der entsprechenden Hygiene-Ausrüstung! Für die versammelten Gläubigen war es berührend, wieder miteinander Gottesdienst feiern zu können. Doch noch kommen Wenige, denn die Maskenpflicht, die Anmeldung oder die Gefahr für die eigene Gesundheit lassen Viele noch abwarten.

2020 05 KreuzkapelleEinen besonderen Dank möchte ich Frau Wombacher und Frau Kerz im Pfarrbüro, Frau Beate Hofmann (Pfarrbrief), unseren Austrägerinnen und Austrägern und auch Herrn Arnold Pfaff (Betreuung der Homepage) sagen. Zurzeit gibt es oft kurzfristig neue Richtlinien und Änderungen, die dann schnell umgesetzt werden müssen. Über zahlreiche Kanäle, wie Homepage, Mitteilungsblatt, Pfarrbrief, Zeitung und E-Mail versuchen wir Sie möglichst gut zu informieren. Auch das Weitersagen (von zuverlässigen Nachrichten, nicht Gerüchten) in der Nachbarschaft war und ist derzeit hilfreich. Leider braucht es bei einigen dieser Medien Tage bis Wochen, bis Sie eine Information erreicht. Allen, die an Planung, Umsetzung und Verteilung von Informationen beteiligt sind, danke ich vielmals!

In den kommenden Monaten werden wir viele Freiheiten haben, um inspirierende und besondere Formen unseres Glaubenslebens auszuprobieren. Wir dürfen Ideen entwickeln und neu darüber nachdenken, was uns als Christen wichtig ist - und was wir in dieser Zeit vielleicht gar nicht vermisst haben.

Mir liegt es sehr am Herzen, dass wir im Kahlgrund und weltweit diejenigen besonders im Blick haben, die in Not sind. Auch da war in den letzten Wochen die ein oder andere Unterstützung vor Ort bereits nötig. Dies wird wohl einer der Schwerpunkte unseres Handelns werden - da sind wir besonders nahe an der Botschaft und am Vorbild Jesu.

In diesem Sinne wünsche ich uns ein gutes gemeinsames Weitergehen in der Pfarreiengemeinschaft Christus Immanuel

Katja Roth, Pastoralreferenti

­