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Liebe …. ?

… Leserinnen und Leser - oder - katholische Christinnen und Christen im Mittleren und Oberen Kahlgrund - oder - Mitchristen - oder - Schwestern und Brüder - oder - liebe Gemeinde?

Nicht nur diesmal, da ich mich letztmalig als leitender Pfarrer im Vorwort zu unserem Pfarrbrief an Sie wende, stocke ich beim Schreiben der Anrede. Schließlich geht es darum, Ihnen Verbundenheit und Wertschätzung zu signalisieren.

Stichwort „Verbundenheit“:

Gerne hätte ich in den vergangenen drei Jahren mehr Präsenz in Ihren Kirchgemeinden gezeigt. Verbundenheit ist und bleibt ein ebenso hohler wie lebensferner Begriff, wenn er nicht unentwegt mit der Wirklichkeit greifbaren Da- und Mitdabeiseins gefüllt wird.

Schon kurz nach der Amtseinführung hat sich in meinem Kalender eine Hierarchie von „brennend dringenden“ Terminen, über wichtige Absprachen hin zu „was sonst noch geht“ ausgeformt. Als Notnagel für Begegnungen sollte die Zeit nach dem zweiten Gottesdienst an den Sonntagen dienen. Aber auch da fehlte mir nicht selten genauso wie vielen der Mitfeiernden angesichts des nahenden Mittags die nötige Muße. Umso dankbarer bin ich meinen beiden Koordinierenden Leiterinnen, Frau Roth und Frau Krömker. Diese haben sich zu den eigentlichen Kontaktpersonen in den beiden Pfarreiengemeinschaften entwickelt und garantieren nicht

zuletzt aufgrund ihrer guten Erreichbarkeit und Präsenz in vielen Bereichen der Seelsorge die Ansprech- barkeit, die Sie noch vor zehn, zwanzig Jahren mit dem sprichwörtlichen „Pfarrer im Dorf“ in Verbindung gebracht haben. Gleiches gilt für Abbé Matthieu, Pfarrvikar Vlad, die beiden Diakone Glaser und Friebel sowie Johannes Dürig und Lukas Greubel.

Apropos Pfarrer: nach wie vor ist unklar, woher dieser Begriff stammt. Ich stimme der Deutung zu, die das Wort vom griechischen Begriff für „fremd“ bzw. „Fremder“ ableitet. In der Antike war damit derjenige gemeint, der in einem Gemeinwesen gelebt und sich für dieses sogar engagiert hat, dies aber ohne Bürgerrecht. Für mich bleibt als schmerzhafte Frage, die sich angesichts der Pfarreiengemeinschaften und der geplanten „pastoralen Räume“ aufdrängt, ob es für einen Pfarrer überhaupt noch ein wirkliches Dazugehören geben kann. Eine andere Interpretation der Herkunft des Wortes Pfarrers bezieht sich auf das griechische Wort für „zwischen den Häusern“ (lebend). Heute müsste es heißen, „zwischen den Gemeinden lebend“.

Stichwort „Wertschätzung“.

Wenn es nicht so sperrig und abgehoben klänge, würde ich Sie in jeder Predigt und jedem allgemeinen Schreiben am liebsten mit „liebe Experten und Expertinnen“ ansprechen. Denn nichts anderes waren und sind Sie alle miteinander: Fachleute für den gelebten Glauben in Ihrer jeweiligen Kirchgemeinde. Zusammen mit meinem Team durfte ich in den vergangenen drei Jahren von Ihrem Kenntnisreichtum profitieren. Ich freue mich über jede Möglichkeit, wo wir Sie in der Praxis gelebten Glaubens unterstützen, ja von Ihnen lernen konnten. Ich habe dabei eine immense Bandbreite an Begabungen und Charismen vor Ort erleben dürfen, die aufzuzählen den Rahmen eines Vorwortes endgültig sprengen würden. Sie reichen sprichwörtlich von der Wiege bis zur Bahre, von faszinierender Expertise in Bildung, Finanzen und Organisation bis hin zu sehr intensiven Formen beschaulicher Spiritualität und hochwirksamer caritativer Hilfe ohne viel Aufhebens.

Die Expertise und ihr immenses Engagement weisen den so genannten „Laien“ für den Fortbestand der katholischen Kirche in unserem Land die entscheidende Rolle zu. Diese noch umfassender und gezielter fördern zu können, motiviert mich für den Wechsel als Präses in den Bundesvorstand der Katholischen Arbeitnehmerbewegung. Ich werde endgültig ab Anfang Januar wie schon einmal in meiner Berufslaufbahn mein Leben erneut „in vollen Zügen“ genießen und „heute hier, morgen dort“ singen. So sehr diese Art von Engagement an den Brennpunkten kirchlichen und insbesondere verbandlichen Lebens meinem geistlichen Lebensgefühl entspricht, so sehr bin ich dankbar für jeden Ort, wo ich so etwas Heimat habe finden dürfen.

Daher schließe ich aus ganzem Herzen mit der Anrede „Liebe Kahlgründer“, seien und bleiben Sie bitte weiterhin das, was Sie schon längst sind, ein bemerkenswerter Menschenschlag und ein ganz besonderer Teil des Leibes Christi.

Ihr scheidender Pfarrer

Stefan-B. Eirich

Unterschriftenaktion“

884 Unterschriften für die Gleichstellung von Frauen in der römisch-katholischen Kirche und den gleichberechtigten Zugang zu Diensten und Ämtern wurden bis zum Abschluss der Aktionswoche Ende September in der Pfarreiengemeinschaft Mittlerer Kahlgrund gesammelt - beim Familientag in Mömbris, nach den Sonntagsgottesdiensten in allen Orten und an einem Samstagvormittag. Ganz schön viele Unterschriften!

Dabei fiel auf:

- Männer und Frauen waren gleichermaßen ansprechbar. Die Gleichstellung ist kein „Frauenthema“, sondern ein „Kirchenthema“, an dem sich die Glaubwürdigkeit der Kirche für Männer wie für Frauen zeigt.

- Einige haben nicht unterschrieben, weil sie keine Hoffnung mehr haben, dass die Kirche noch in der Lage ist, sich weiterzuentwickeln. Traurig!

- Einige haben nicht unterschrieben, weil sie sich nicht als der Kirche zugehörig fühlen und sich nicht dafür interessieren.

- Natürlich gab es auch einige - tatsächlich insgesamt wenige, die an der jetzigen Praxis festhalten wollen und eine Gleichstellung von Frauen ablehnen. Dabei handelte es sich vor allem um ältere Frauen (!).

- Grundsätzlich ist das auch kein Generationenthema: Es gab sehr viel Unterstützung und gute Worte gerade auch von älteren Menschen.

Die ersten Christinnen: Frauen im Neuen Testament“

Viele interessierte Frauen und Männer lauschten am letzten Septemberdonnerstag konzentriert Dr. Agnes Rosenhauer, Exegetin und Bildungsreferentin in Schmerlenbach. Sie nahm die Zuhörer*innen mit auf eine sehr aufschlussreiche Spurensuche durch die Schriften des Neuen Testamentes.

Sie zeigte uns die biblisch festgehaltene Gruppe der Anhänger und Anhängerinnen Jesu: Männer und Frauen zogen gemeinsam mit Jesus durch das Land. Von einigen Frauen heißt es: „Sie dienten mit ihren Gütern“, finanzierten also die Jesusbewegung.

In allen synoptischen Evangelien finden sich Namenslisten von Frauen, die Jesus folgten. Sie blieben standhaft in seiner Nähe bei der Kreuzigung und waren die ersten Zeugen seiner Auferstehung. Besonders herausgehoben ist Maria, die nicht über familiäre Beziehungen definiert wird, sondern durch ihren Herkunftsort: aus Magdala.

Frau Dr. Rosenhauer ging auf die Rolle der Frauen in der Missions- strategie und Praxis des Paulus ein, dessen Briefe die ältesten Schriften des Neuen Testamentes sind und in denen zahlreiche Frauen namentlich genannt werden. Sie hatten tragende, wahrscheinlich leitende Rollen bei der Gründung und im Leben der jungen christlichen Gemeinden. Paulus bezeichnete Junia und Priszilla als Apostelinnen und Phöbe war Diakonin in Kenchräa.

Im Markusevangelium können wir die paarweise Berufung von Eheleuten nachlesen.

Und in der Apostelgeschichte ist die gemeinsame Missionsarbeit von Ehepaaren in den frühchristlichen Gemeinden ausdrücklich festgehalten (wie auch in den Paulusbriefen).

Die Purpurhändlerin Lydia aus Thiatyra ist die erste europäische Christin, die sich mit „ihrem ganzen Haus“ der neuen christlichen Bewegung anschloss.

Im Übrigen: Der Ausschluss bestimmter Tätigkeiten von Frauen in den (in nachpaulinischen Textpassagen eingefügt) bekräftigt, dass diese ursprünglich in den jungen Gemeinden üblich war.

Dass in unserer Kirche die geistliche und auch rechtliche Leitung der Gemeinde, sowie ihre Vertretung nach außen ausschließlich Männern vorbehalten ist und Frauen nicht (mehr) zum geistlichen Amt zugelassen werden, hat also keine handfesten biblischen Gründe.

Wie geht es weiter?

Unterschriftenlisten liegen noch bis Weihnachten in den Pfarrbüros aus. Dann werden diese an die katholische Frauengemeinschaft Deutschlands geschickt. Vertreterinnen werden diese der Deutschen Bischofskonferenz übergeben.

Die Fahne mit dem purpurfarbenen Kreuz soll wehen

Um das Anliegen weiter im Bewusstsein zu halten und deutlich zu machen, dass viele sich nicht mit der jetzigen Situation abfinden wollen, wird im Pfarrgemeinderat beantragt, dass im kommenden Kirchenjahr bei Festen von Kirchenlehrerinnen und anderen Frauen, die eine besondere Verantwortung getragen haben, die Fahne mit dem purpurfarbenen Kreuz an der Kirche St. Cyriakus in Mömbris weht.

 

Gottesdienste vor der Kirche

 

Frauen, die die Aktionswoche in der Pfarreiengemeinschaft mit vorbereitet haben, engagieren sich weiter:

„Um die Präsenz und Stärke der Frauen zu demonstrieren wollen wir nach dem Vorbild der Schweiz am 22. jeden Monats eine Wortgottesfeier „Draußen“ - vor der Kirchentür halten. Der 22.7. - der Beginn dieser Aktion in der Schweiz - ist der Gedenktag der 1. Apostelin Maria Magdalena.

Der nächste Termin ist am

  1. November um 18 Uhr und findet in Gunzenbach am Fuß der Treppe zur Kirche statt.

Kommen Sie und bringen Sie viele Frauen mit!“

Pastoralreferentin Stefanie Krömker, Erika Ullrich, Monika Hornung

2019 Sternsinger gesucht

Für diejenigen die es noch nicht genutzt haben.

Es besteht jetzt die Möglichkeit Nachrichten und Termine nach Pfarreiengemeinschaft oder nach Ortschaften zu filtern und die Termine in Ihren Kalender zu importieren.

Unter Aktuelles /Nachrichten oder Termine können Sie jetzt eine Kategorie (Z.B Pfarreiengemeinschaft) anklicken.

2019 Kategorien

 

 

 

 

 

 

 

 

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2019 Kalendereintrag

Das Kinderhaus Sankt Martin in Dörnsteinbach hat zwei neue Vorstandsmitglieder im Trägerverein: Sabrina Grau als 1. Vorsitzende und Katja Schneider als Beisitzerin. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und heißen die beiden herzlich willkommen.

In den vergangenen Jahren hat Corina Ortner-Heinrich als erste Vorsitzende wesentlich dafür gesorgt, dass trotz Wechsel in der Leitung der Kindergartenbetrieb so weitergeführt werden konnte, dass die Kinder gut betreut waren und die Verwaltung funktionierte. Sie hat unglaublich viel ehrenamtliches Engagement, Fachwissen und Zeit dem Kinderhaus zur Verfügung gestellt. Dafür sind wir ihr überaus dankbar. Ausgeschieden aus der Vorstandschaft ist auch Beisitzerin Susanne Rensch. Sie hat sich unter anderem rege um die Besorgungen für die Feste und Basare gekümmert und immer wieder für Ordnung in unserem Bastelfundus gesorgt.

Im Kinderhaus St. Martin werden große und kleine Kinder in einer sogenannten „Familiengruppe“ betreut. Die Kinder helfen und fördern sich gegenseitig. Das gelingt gerade wegen der großen Alterspanne gut. Unser motiviertes Team aus Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen betreut täglich liebevoll und mit neuem Elan die kleinen Schützlinge.

Aufgrund des großen Bedarfs an Betreuungsplätzen ist in nächster Zeit ein Ausbau des Dachgeschosses im Kinderhaus geplant. Zur Zeit müssen noch einige Voraussetzungen geprüft werden. Gut möglich, dass in diesem Jahr schon mit den Bauarbeiten begonnen wird.

Daher sucht der Vorstand dringend einen Lagerraum, Garage o.ä. in dem für ca. anderthalb Jahre Material des Kindergartens aufbewahrt werden kann (Angebote gerne unter Tel. 06029/6140).

 

 

 

Im Januar 2019 hat Frau Christine Ries bei der Caritas Schöllkrippen ihre Stelle angetreten. Ihre Aufgabe ist die Koordination des Ehrenamtes in der Nachbarschaftshilfe ‚MenschenFüreinanander‘ im oberen Kahlgrund. Hier erzählt Sie von ersten Erfahrungen und gibt uns einen Einblick, wie die Nachbarschaftshilfe aufgestellt ist.

Frau Ries, wie ist die aktuelle Situation der Nachbarschaftshilfe?

In etlichen Orten bestehen bereits seit Jahren Nachbarschafthilfen (NBH) zu denen ein Stamm von fünfzehn Ehrenamtlichen gehört. Einige davon sind aktiv im Dienst, andere passiv. Seitdem hat sich fast monatlich eine neue Person gemeldet, so dass es im Juli 2019 fast zwanzig Engagierte waren. Zu meinem Zuständigkeitsbereich gehören Blankenbach, Sommerkahl, Schöllkrippen, Kleinkahl, Westerngrund, Geiselbach und Krombach.

Was sind klassische Aufgaben der Nachbarschaftshilfe (NBH) und was hat sich in den letzten Jahren verändert?

Wer sich in der NBH engagiert, begleitet Menschen bei Spaziergängen, Besorgungen, Arztbesuchen und Behördengängen oder leistet einfach so Gesellschaft. Auch die stundenweise Entlastung von pflegenden Angehörigen gehört dazu – es wird aber keine pflegerische Tätigkeit geleistet. Das Engagement umfasst etwa zwei bis drei Stunden die Woche, je nach Nachfrage. In manchen Wochen fällt auch nichts an. An Veränderungen bemerken wir in den letzten Jahren vermehrt Anfragen von Familien, Alleinerziehenden und vom Jugendamt, wo z.B. eine erkrankte Mutter kurzfristig Unterstützung bei der Betreuung ihrer Kinder braucht. Auch alleinstehende Menschen, die vorübergehend erkrankt sind und keine Bekannten im Umfeld haben, brauchen Hilfe bei der Versorgung mit Lebensmitteln und bei der Begleitung zum Arzt.

Welche Richtlinien bzw. Vereinbarungen gibt es für das Ehrenamt?

Unsere Ehrenamtlichen führen keine pflegerischen Tätigkeiten aus. Sie haben außerdem Schweige-pflicht. Wer in der NBH tätig sein will, muss ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis abgeben.

Alle, die zum Kreis der Ehrenamtlichen gehören sind mir durch persönliche Kontaktpflege bekannt.

Wie entsteht der Kontakt zur Nachbarschaftshilfe?

Sie können bei mir anfragen, ob die Unterstützung, die Sie brauchen möglich ist. Aktuell haben wir Kapazitäten frei. Trauen Sie sich anzurufen!

Auch wenn sie sich ehrenamtlich engagieren möchten, können Sie sich bei mir melden. Meine Kontaktdaten sind:

Christine Ries: 0157/74 69 95 15 oder die Telefonnummer der Sozialstation: 06024/63 33 83

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bürozeit: Fr 14-16 Uhr - im neu eröffneten Pflege- und Betreuungsstützpunkt der Sozialstation St. Hildegard, Am Sackhaus 1, 63825 Schöllkrippen

 

Liebe Mitchristen der Kirchengemeinde Schneppenbach,
uns als Verantwortlichen liegt es sehr am Herzen, dass die Pfarrgemeinde „Herz Mariä“
Schneppenbach eine aktive und lebendige Kirchengemeinde ist und bleibt. Damit dies gelingt,
sind wir vor allem auf die persönliche Mithilfe, aber auch auf die finanzielle Unterstützung vieler
angewiesen.
Deshalb wenden wir uns heute Namen unserer Pfarrgemeinde „Herz Mariä“ an Sie und bitten Sie
auch in diesem Jahr wieder um Ihre Spende.

Ohne die Unterstützung durch Sie, die Gemeindemitglieder, wäre vieles einfach nicht möglich –
wir denken hier z. B. an die Unterhaltung der kirchlichen Gebäude.
In der Kirche steht in den nächsten Jahren eine größere Orgelrevision an. Unser Pfarrheim wurde
2001 bezogen und es ist noch gut in Schuss. Doch nach fast 20 Jahren müssen wir auch hier mit
den ersten Renovierungs- bzw. Instandhaltungarbeiten rechnen.
Sie können sicher sein, dass Ihre Spende in Schneppenbach bleibt und dass das Geld sorgfältig
und gewissenhaft verwaltet wird. Ohne ein genaues und vorsichtiges Wirtschaften könnten kleine
Gemeinden nicht überleben, da die finanziellen Spielräume hier sehr eng sind.
Auch bei uns werden alle Ausgaben und Einnahmen sehr genau geprüft und beobachtet. Gerne
können Sie sich davon selbst überzeugen, indem Sie einen Einblick in unsere jährliche
Kirchenrechnung nehmen. (Sprechen Sie uns dafür einfach an!)
Im vergangenen Jahr betrug das Ergebnis unseres Aufrufs 2.805,00 €.
Auch in diesem Jahr hoffen wir wieder auf Ihre Unterstützung und sagen Ihnen an
dieser Stelle schon jetzt ein herzliches Danke und Vergelt’s Gott.

Kath. Kirchenstiftung Schneppenbach
Bankverbindung: IBAN: DE 68 795 500 00 0240 121 707
Verwendungszweck: Haussammlung
geben Sie zusätzlich ihre Straßeund Haus nr. an und Sie erhalten von uns eine Spendenquittung.

 
Stefan B. Eirich                 Roland Gerhard                           Arnold Pfaff
Pfarrer                              Verwaltungsleiter                         Kirchenpfleger

 

 

Am Sonntag, den 24. November 2019 findet der Adventsbasar unserer Pfarrgemeinde „Herz Mariä“ statt. Wie auch in den vergangenen Jahren wollen wir wieder selbst hergestellte Bastelarbeiten, Strickwaren, Plätzchen, Marmeladen, Christstollen und weitere weihnachtliche Geschenke anbieten. Hierzu brauchen wir kreative Unterstützung und Spenden aus unserer Gemeinde.

Alle, die unseren Adventsbasar mit Gebasteltem, Selbstgemachtem oder weitere Ideen bereichern können, bitten wir sehr herzlich um Unterstützung. Die Sachen können im Vorfeld bei Christina Schmitt (Goethestr. 1a, Schneppenbach, Tel. 06024/5757) abgegeben werden.

 

 

 

Am letzten Freitag vor den Sommerferien trafen sich die Schneppenbacher Minis zu einem fröhlichen Abend mit Übernachtung im Pfarrheim. Nach einem großen Hallo ging es erst einmal daran, das Nachtlager aufzuschlagen (das beim ein oder anderen recht groß ausfiel....). Danach ging es auf große Schnitzeljagd die extra von Emma vorbereitet wurde. 
Das ganze herumtoben verursacht natürlich einen riesen Hunger. Deshalb: ab an den Grill und Sturm auf die Würstchen. 
Nachdem alle gesättigt waren, wurden noch ein paar Runden Black Stories und die Werwölfe vom Düsterwald gespielt. 
Als krönenden Abschluss durfte natürlich ein guter Film, in diesem Fall „Ich - Einfach unverbesserlich 3“ nicht fehlen. 
Nach einer kurzen Nacht gab es noch ein gemeinsames Frühstück. 
Bei dieser Gelegenheit konnte auch gleich der neue Schallschutz im Jugendraum und die neue Couch getestet werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Familie und Firma Schmidtmeier für die großzügige Spende.

Für die Minis: Franziska Pfaff

 

 

Wie Sie wissen, stehen bei uns personelle Veränderungen an.

Pfarrer Eirich wird sich für das Amt des Bundespräses der KAB bewerben. Die Wahl für dieses Amt steht Mitte November an. Für uns gibt es eine Übergangsphase ab September bis Ende Dezember 2019. In dieser Zeit wird Pfarrer Eirich nur noch unregelmäßig da sein, da er sich einer Reihe von KAB-Diözesanvorständen vorstellen muss. Ab 1.1.2020 werden unsere Pfarreiengemeinschaften vakant (ohne leitenden Pfarrer) sein und es wird ein Pfarradministrator eingesetzt werden.

Pastoralreferent Johannes Dürig tritt zum 1.9.2019 eine Stelle bei der Katholischen Jugendarbeit (kja) in Aschaffenburg an. Seine Stelle in unserer Doppel-PG ist bereits zur Neubesetzung ausgeschrieben.

Die Mitglieder des Seelsorgeteams haben sich auf einem Klausurtag darüber Gedanken gemacht, wie wir am besten angesichts der Aufgaben und der knappen Ressourcen vorgehen. Im Juli haben wir diese Planungen mit den Mitgliedern der Pfarrgemeinderäte, der Kirchenver- waltungen, sowie unseren Gottesdienstbeauftragten und Mesnern besprochen. Hier sind die wesentlichen Ergebnisse:

Wir bleiben ein Seelsorgeteam für beide Pfarreiengemeinschaften.

Daher gehen wir bestimmte Aufgaben in beiden Pfarreiengemeinschaften alle gemeinsam an. Dazu gehören zum Beispiel der Dienst am Seelsorgehandy und der Beerdigungsdienst. Wichtig ist auch, dass die Pfarrbüros sich vertreten, wenn eines nicht besetzt ist.

Wir halten am Prinzip der Ortszuständigkeiten fest. Für jeden Ort gibt es einen festen Ansprechpartner, der sich um alle Gruppen, Gremien und den Kontakt mit Vereinen und Institutionen kümmert. Ab September gilt folgende Zuständigkeit:

Dörnsteinbach: PR Katja Roth

Geiselbach: PA Lukas Greubel (neu)

Krombach: PR Katja Roth

Schneppenbach: PR Katja Roth

Westerngrund: Abbé Matthieu & PA Greubel.

Angesichts der teilweise mehrfachen Ortszuständigkeit sind die SeelsorgerInnen darauf angewiesen, dass sie Hinweise von Engagierten in den Orten bekommen, wo es Bedarf nach Handeln des Seelsorgeteams oder Probleme gibt. Dann engagieren sie sich gerne.

Besonderheiten in Bezug auf Gottesdienste und Sakramente:

Werktagsgottesdienste:

Bleiben wie bisher alle vier Wochen in jedem Kirchort.

Sonntagsgottesdienste September - Dezember:

Wenn Pfarrer Eirich am Sonntag nicht da sein kann, bemühen wir uns um Unterstützung durch andere Geistliche. Weiterhin soll es in jedem Kirchort eine Sonntagsliturgie geben. Dabei sind die Gemeinden auf den Dienst der Gottesdienstbeauftragten angewiesen, für deren Engagment wir sehr dankbar sind. Der Sonntagabendgottesdienst in Niedersteinbach kann nicht aufrecht erhalten werden, da dieser vor allem von Pfarrer Eirich vorbereitet und getragen wurde.

Ehejubiläen:

Gerne segnen wir das Jubelpaar im Rahmen eines Sonntags- oder Werktagsgottesdienstes. Eigens dafür angesetzte Gottesdienste z.B. am Samstagvormittag können wir leider nicht mehr ermöglichen. Ausnahme: Eigene Jubiläumsgottesdienste außerhalb der geplanten Gottesdienstzeiten sind möglich, wenn Sie einen Geistlichen von außerhalb mitbringen.

Beerdigungsdienst:

Weiterhin soll jede Beerdigung persönlich gestaltet und im Regelfall aus Gottesdienst in der Kirche und anschließender Beisetzung auf dem Friedhof bestehen. Allerdings wird es notwendigerweise öfters dazu kommen, dass der Gottesdienst keine Messfeier (Requiem) ist, sondern eine Wort-Gottes-Feier.

Taufen:

Alle drei Wochen wird es einen Taufnachmittag geben. Außerdem können Kinder auch im Sonntagsgottesdienst getauft werden.

Erstkommunion:

PR Roth leitet weiterhin die Erstkommunionvorbereitung in der gesamten Pfarreiengemeinschaft. PA Lukas Greubel wird sie dabei unterstützen.

Firmung:

Für die Firmvorbereitung in der gesamten Pfarreiengemeinschaft ist PA Lukas Greubel verantwortlich.

Über die weiteren Entwicklungen halte ich Sie auf dem Laufenden.

 

Katja Roth, koordinierende

Leiterin der Pfarreiengemeinschaft Christus Immanuel

Am 1.7.2019 besuchte Bischof Dr. Franz Jung unser Dekanat im Zuge seiner „Kennenlern-Tour“ durch das Bistum. Er traf im Pfarrheim in Krombach zunächst mit den Mitgliedern der Seelsorgekonferenz zusammen, feierte dann einen öffentlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Lambertus und St. Sebastian Krombach, um sich schließlich mit dem Dekanatsrat für ca. zwei Stunden zu treffen. Die Gespräche mit der Seelsorgekonferenz und dem Dekanatsrat dienten dem Bischof dazu, einerseits die regionalen Besonderheiten des Dekanats kennenzulernen und sich andererseits über den Stand des Prozesses „Pastoral der Zukunft“ zu informieren. Zu beiden Themenbereichen erfolgte jeweils eine Präsentation durch die Seelsorgekonferenz bzw. den Dekanatsrat und im Anschluss daran eine Diskussionsrunde mit dem Bischof.

Hintergrund des Besuchs ist die anstehende Strukturreform im Bistum, die ihre Ursache u.a. in dem Priestermangel hat. Momentan ist geplant, in den bestehenden 20 Dekanaten etwa 40 pastorale Räume zu schaffen. Der Bischof möchte Ende 2020 die endgültigen pastoralen Räume festlegen, nachdem er zuvor Voten aus den Dekanaten und den diözesanen Gremien (z.B. aus dem Diözesan-Pastoralrat) eingeholt hat. Für das Dekanat Alzenau sieht die Planung aktuell so aus, dass zwei pastorale Räume entstehen sollen (einerseits Alzenau, Kahl, Karlstein, andererseits der Kahlgrund von Mömbris bis Schöllkrippen). Nach Festlegung der pastoralen Räume, also ab 2021, wird darüber beraten und entschieden, wie diese Räume zu untergliedern sind und wie die Seelsorge gestaltet werden kann.

Die Mitglieder des Dekanatsrats haben in den Diskussionsrunden mit dem Bischof massiv darauf gedrängt, keine „Großräume“ entstehen zu lassen, in denen die Gottesdienste nur noch zentral an wenigen Orten angeboten werden. Wir sind nämlich der Auffassung, dass religiöses Leben vor Ort, d.h. in den einzelnen Gemeinden stattfindet. Das scheint beim Bischof angekommen zu sein und auch seine Zustimmung gefunden haben. Bei allen Themen erlebten wir den Bischof als einen sehr aufmerksamen und guten Zuhörer, der auch eine gehörige Portion Humor besitzt.

Wir werden Sie über die weitere Entwicklung des Prozesses und alle Neuigkeiten an dieser Stelle kontinuierlich informieren.

Praesentation_Seelsorgekonferenz-2019.pdf

Handout-Besuch_Bischofs-2019.pdf

Anlagen_Bericht_Bischof-2019.pdf

 

für den Dekanatsrat:

Stephan Wissel, 1. Vorsitzender

Dirk Kues, stellvertretender

Vorsitzender

Geschlechtergerechte Kirche - was soll das sein?

Das meint eine Kirche, in der alle an Sendung, Verkündigung und Zeugnis gleichberechtigt teilhaben. Alle Christinnen und Christen sind aufgrund ihrer Taufe dazu berufen, Zeugnis für das Evangelium zu geben, ihre Charismen einzusetzen und ihre Berufung zu leben. Es ist weder nachvollziehbar noch akzeptabel, dass Frauen bestimmte Dienste und Ämter innerhalb der Kirche aufgrund ihres Geschlechtes verwehrt werden. Historisch kann man Ursachen finden, warum sich diese Praxis so entwickelt hat. Anthropologisch und theologisch gibt es heute aber keine überzeugenden Argumente mehr, daran festzuhalten.

Eine Kirche, die nicht geschlechtergerecht ist, kränkt nicht nur viele Frauen, sondern schadet allen.

Zum einen kommen gemäß derzeitigem Kirchenrecht Berufungen von Frauen zur Diakonin und zur Priesterin, die ja zum Nutzen der Gemeinden sind, nicht zum Tragen. Zum anderen entstehen Strukturen, die Machtmissbrauch und männerbündisches Verhalten begünstigen.

Eine Kirche, die nicht geschlechtergerecht ist, ist nicht glaubwürdig.

Aus Liebe zu Jesus Christus und aus Verbundenheit mit der Kirche hat sich zur Zeit eine Bewegung entwickelt, die den Verantwortlichen in der Kirche Mut machen möchte, beherzt in dieser Frage zu handeln.

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ruft vom 23.-29.September diesen Jahres zu einer Aktionswoche auf. Menschen aus unseren Pfarreiengemeinschaften werden daran teilnehmen. Der Pfarrgemeinderat Mittlerer Kahlgrund unterstützt diese Aktion.

Was wird in der Aktionswoche vom 23.-29.9. geschehen?

Unterschriften sammeln:

In der Aktionswoche werden Unterschriften für eine geschlechtergerechte Kirche gesammelt. Unterschriftenlisten werden in allen Kirchen ausliegen und auch an prominenten Plätzen gesammelt werden.

Thematische Veranstaltung:

Am Donnerstag, 26. September 2019 wird um 20 Uhr im Pfarr-zentrum Schimborn, Kapellenweg 18 ein Abend zu dem Thema gestaltet werden. Über Inhalt und Form wird durch Plakate informiert.

Weitere Aktionen:

Lassen Sie sich überraschen.

Ein Vorbereitungstreffen findet am 5.9.19 um 20 Uhr im Pfarrbüro Mömbris statt. Weitere Mitstreiter*innen sind herzlich willkommen!

Theologische Überlegungen und Hinweise auf Artikel zu diesem Thema sind auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Mittlerer Kahlgrund unter dem Reiter „Aktuell - Lesefrüchte“ eingestellt.

Stefanie Krömer, Pastoralreferentin

Am 6. Juli 2019 fand das Pfarrfest in Schneppenbach statt.

Der Abend wurde bei sonnigem Wetter mit einem Open Air Gottesdienst von Abbé Matthieu hinter dem Pfarrheim eingeläutet.

Anschließend saßen zahlreiche Schneppenbacher und Besucher aus den Nachbargemeinden gemütlich bei erfrischenden Getränken und leckerem Essen zusammen.

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