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Am Sonntag, den 17.11.2019 wurden in Schneppenbach drei neue Minis eingeführt: Bastian Gries, Eva Stegmann und Pia Neumann.

6 Wochen zuvor übten Lilli Pfaff und Sebastian Kaltwasser mit den Dreien, die wichtigsten Dinge, die ein Ministrant beim Dienst in der Kirche wissen sollte, wobei der Spaß dabei ganz bestimmt nicht auf der Strecke blieb.

Zur Begrüßung gab es ein Mini T-Shirt, das ihnen im Gottesdienst überreicht wurde.

Aber auch an viele andere Ministranten, die sich auf vielfältige Weise bei Aktionen des vergangenen Jahres eingebracht haben, gab es an diesem Tag ein herzliches Dankeschön:

Lilli Pfaff und Sebastian Kaltwasser für das Anlernen der neuen Minis und ihre Bereitschaft, die Minileiterrunde auch in Zukunft zu unterstützen.

Laura Schneider, Luca Steigerwald, Milena Peter und Teresa Gilmer für die gehaltenen Gruppenstunden,

Simon Matthes für das Einsammeln des Altpapiers bei denjenigen, die das Altpapier nicht selbst zum Container bringen konnten.

Emma Zürn, Franziska Pfaff, Johannes Schmitt, Melina Rothenbücher, Melvin Rothenbücher für ihre wertvolle Unterstützung in der Ministrantenleitung und für die Organisation von Aktivitäten wie Übernachtung, Schlittschuhlaufen, Minifreizeit, usw.

Auch im diesem Jahr hoffen wir auf eure tatkräftige Unterstützung und weiterhin viel Spaß beim Dienst in und um die Kirche.

Ramona Pfaff

 

 

Es ist noch nicht zu spät, auf einen schönen und frostigen Novembertag zurückzublicken: Am 24. November 2019 fand der alljährliche Adventsbasar in Schneppenbach statt. In und um Pfarrheim und Kirche wurden die Besucher in vorweihnachtliche Stimmung versetzt.

Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung möchten sich bei allen bedanken, die zum Gelingen beigetragen haben: Das sind allen voran die Besucher. Wir freuen uns, dass so viele gekommen sind. Ein besonderer Dank gilt natürlich den Minis und allen Helfern, die Dienst gemacht, etwas vorbereit oder beim Auf-und Abbau geholfen haben. Für die musikalische Umrahmung danken wir den Schneppenbacher Kindergartenkindern, die uns Weihnachtslieder gesungen haben, und dem Musikverein Schneppenbach für das Konzert zur Einstimmung in die Adventszeit in der Kirche. Nicht zuletzt geht der Dank an die „externen“ Verkäufer und Spender: handgemachte Produkte aus Holz, Filz und Wolle, heißer Slivovitz und Honig wurden angeboten. Somit wurde der Adventsbasar noch einladender.

Vielen Dank Ihnen und euch allen!

Melina Rothenbücher

 

 

 

Die Kirchenverwaltung hatte zu einer Adventsfeier 60 + alle Dörnsteinbacher für den 12.12.2019 in den Pfarrsaal eingeladen. Über 50 Dörnsteinbacher sind der Einladung gefolgt und konnten im wunderschön geschmückten Pfarrsaal eine Adventliche Feier miterleben, die von Katja Roth, Edeltraud Krebs, Monika Sauer mit Gitarre und Inge Behl am Klavier sowohl musikalisch als auch mit adventlichen Texten und Überlegungen gestaltet wurde. Den Teilnehmern an diesem Nachmittag sollte vor allem aber die Möglichkeit des Meinungsaustausches und der Unterhaltung miteinander geboten werden. Eine schöne adventliche Stimmung bei Kaffee, Kuchen und Weihnachtsgebäck kam bei allen Teilnehmern auf und die Dörnsteinbacher 60+ freuen sich schon auf die nächste Veranstaltung.

An dieser Stelle darf ich mich recht herzlich bei Sigrid Hessler, Maria Reising, Maria Fleckenstein, Monika Sauer, Inge Behl, Edeltraud Krebs und Katja Roth für die Vorbereitung und das Schmücken des Pfarrsaales recht herzlich bedanken.

Bernhard Krebs, Kirchenpfleger

 

 

2020 Sternsinger 1Sternsinger sammeln 12.200 Euro Ein herzliches Dankeschön für Euren großartigen Einsatz sagen wir unseren etwa 130 Sternsingerinnen und Sternsingern! Unter dem Motto „Frieden! Im Libanon und weltweit“ seid Ihr von Tür zu Tür gelaufen und habt den Weihnachtssegen in unsere Häuser gebracht. Ein großer Dank gilt auch allen, die Euch die Türen geöffnet und Spenden gegeben haben, sowie allen Organisatorinnen und Begleiterinnen der Sternsingeraktion!

2020 Sternsinger 2Im Mittelpunkt stand dieses Jahr der Libanon. Dort fand von 1975-1990 ein Bürgerkrieg statt. Und es leben 1,2 Millionen syrische Flüchtlinge im Land - bei gut 6 Millionen Einwohnern. Die Projekte der Sternsinger fördern die friedliche Begegnung von Muslimen und Christen, Libanesen und Syrern. Sie unterstützen den Bau von Schulen, die Gesundheits- und Nahrungsversorgung. Darüber hinaus werden etwa 2000 Projekte in über 100 Ländern gefördert. Die Hälfte der Krombacher Spenden geht an das Projekt von Sr. Katharina in Simbabwe Katja Roth, Pastoralreferentin

Sammelergebnisse:

Dörnsteinbach: 1.426,20 €

Geiselbach*: 3.106,54 €

Krombach: 3.108,00 €

Schneppenbach: 1.842,25 €

Westerngrund: 2.720,12 €

Gesamt: 12.203,11 €

*Geiselbach Ort: 1686,99€ - Omersbach: 603,20€ - Hofstädten: 816,35€

 

 

Mitgliederstand

Seit Anfang 2019 haben sich erfreulicherweise sieben (!) Personen dem Chor als aktive Sängerinnen und Sänger angeschlossen. Eine der neuen Sängerinnen hat nach einigen Proben wieder aufgehört, was wir sehr bedauern. Darüber hinaus haben sich auch zwei Personen dem Chor als passive Mitglieder angeschlossen.

Wechsel in der Leitung des Chores

Im Frühjahr 2019 hat der Kirchenchor die Karfreitagsliturgie und die Messe am Ostersonntag mitgestaltet. Es folgte am 1. Juni ein Auftritt mit weltlichen Liedern bei der Serenade des Gesangvereins Rothenbuch.

Im Sommer musste Sandra Dreißigacker aus privaten Gründen die Leitung ihrer drei Chöre aufgeben. Deshalb war die Mitwirkung in der Festmesse anlässlich der 750-Jahrfeier der Gemeinde Geiselbach am 15. September 2019 der letzte Auftritt unter ihrer Leitung. Die Sängerinnen und Sänger bedankten sich danach mit einem Geschenk und einem Ständchen für zweieinhalb Jahre angenehmer und erfolgreicher Zusammenarbeit.

Seit dem 22. Oktober 2019 wird der Kirchenchor von Dr. Ulrich Fischer geleitet. In der Pfarreiengemeinschaft ist Ulrich Fischer seit Jahren als Organist in Sonntagsgottesdiensten bekannt. Im abgelaufenen Jahr leitete er bereits insgesamt 9 Chorproben und zwei Auftritte: am 24. November in der Messe für die lebenden und verstorbenen Mitglieder des Chores und am 24. Dezember in der Christmette. In beiden Liturgiefeiern wurden neben bekannten auch schon neu einstudierte Werke aufgeführt.

Der neue Chorleiter stellt sich vor

Ich bin Dr. Ulrich Fischer, geboren in Neuss am Rhein, 64 Jahre alt, von Beruf Chemiker und wohne mit meiner Frau seit 15 Jahren in Mömbris-Brücken. Mein Sohn ist 25 Jahre, hat sein Studium abgeschlossen und arbeitet in Darmstadt.

Schon in der Schulzeit und auch während meines Studiums habe ich Orgel gespielt und nach dem Abschluss der D-Prüfung im Jahr 1979 (erste Prüfung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker) in einer Kirchengemeinde in Neuss einen Chor gegründet und geleitet. Viele Jahre habe ich zudem im Madrigalchor Neuss mitgesungen.

Nach mehreren Jahren beruflicher Tätigkeit in den USA sind wir nach Mömbris gezogen, da ich bei der Degussa (heute Evonik) in Hanau-Wolfgang gearbeitet habe. Vor drei Jahren habe ich dann die Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker (C-Schein) begonnen und abgeschlossen. Mein Orgellehrer ist unser ehemaliger Regionalkantor Peter Schäfer und die Chorausbildung habe bei Gregor Frede gemacht.

Ich freue mich, dass es in Geiselbach so viele engagierte Sängerinnen und Sänger gibt und hoffe, dass wir interessante und auch neue Akzente bei der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste setzen können. Wichtig ist mir, mit dem Chor zusammen Freude an der Musik zu vermitteln und dabei neue Herausforderungen anzugehen. Wer mitsingen und mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen. Chorproben sind dienstags von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr.

 

 

2019 Sternsinger 1

Die Schneppenbacher Sternsinger haben in diesem Jahr 1842,25 Euro gesammelt. Herzlichen Dank an alle, die diese Aktion durch ihre Spende unterstützt  und die Sternsinger freundlich aufgenommen haben. Ein großes Dankeschön gilt unseren fleißigen Sternsingern, die zu diesem Erfolg erst beigetragen haben.

 

 

Im Rahmen einer vorweihnachtlichen Feier überreichte Bgm. Reiner Pistner den Ehrentaler der Marktgemeinde Schöllkrippen an Ludwig Pfaff. Der Ehrentaler wird jährlich nur an eine, ausnahmsweise an zwei Personen verliehen.

Bgm. Reiner Pistner und der Gemeinderat würdigten Ludwig Pfaff, der mehr als ein halbes Jahrhundert als Mesner in Schneppenbach tätig ist, über 25 Jahre war er in der Kirchenverwaltung und fast die gleiche Zeit übte er das Amt des Kirchenpflegers aus. Außderdem war er einige Jahre im Pfarrgemeinderat. Auch beim Pfarrheimbau und bei der Kirchenrenovierung hat er tatkräftig mitgeholfen. Er ist Mitorganisator und Mithelfer bei den Dienstagsmännern, die sich um die Pflege der Außenanlagen um Kirche und Pfarrheim sowie das Aufstellen des Weihnachtsbaumes und der Krippe in der Kirche kümmern.

Die Kirchengemeinde Schneppenbach, Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat gratulieren Herrn Ludwig Pfaff für die Auszeichnung mit dem Ehrentaler.

Arnold Pfaff

Kirchenpfleger

 

Es ergab sich im Jahre 2019, dass die Tiere des Zoos „Christus Immanuel“ unter einem riesigen Gedankenkonflikt litten. Einerseits liebten sie ihre Wächter über alles, da sie ihnen ja stets leckeres Futter zubereiteten und für warme und saubere Gehege sorgten. Andererseits machten sie die etwas älteren Tiere neugierig auf die angeblich so spannende Freiheit außerhalb des Zoos. Als die Anführer besagter Alten, Tobias und Melina, dann auch noch ein attraktives Angebot machten, sie zu schläusen, konnten das die Jungtiere nicht mehr ausschlagen und verließen mit einem lachenden und einem weinenden Auge ihre Wächter. Gott sei dank war der Schleuser so vertrauenserweckend, dass ihnen der Abschied relativ leicht fiel. An einer ganz bestimmten Stelle fanden die Jungtiere es besonders gut. Es war warm, es gab genügend Schlafstätten für jeden und das Futter war super. Außerdem lag hier eine ganz wunderbare Melodie in der Luft: „Hey es geht uns gut, dreht die Stimmung auf. Madagaskar ruft und wir sind gut drauf…“. Hier entschieden sie sich also zu bleiben. Das einzige, was seltsam war, war, dass die Tiere, die schon an dieser Stelle wohnten, nicht so gut rochen. Angeblich war der Schlüssel zur Wasserstelle abhanden gekommen...

Trotz vermeintlich paradiesischer Zustände, warnten die alten Tiere vor gefährlichen Angreifern, die wohl öfter des Nachts aus den herumliegenden Wäldern auf das Lager stürmen würden. Es gab ja hier keine schützenden Gehege. Und den Gedanken, dass jemand ihr Futter oder ihre Fahne stehlen würde, fanden die Tiere auch nicht so prickelnd. Also erlernten die Tiere bereits vor der ersten Nacht einige Angreif- und Fluchttechniken, um sich und das Lager schützen zu können. Die Ältesten der Jungtiere simulierten hierbei die Angreifer.

In den nächsten Tagen kehrte das Freiheitsgefühl dann aber ein. Beispielsweise erklärte sich ein Stier bereit, dass die Jungtiere auf ihm reiten durften. Das machte ihnen so viel Spaß, dass sie daraus ein Spiel kreierten: Wer schafft es am längsten, sich am immer wilder hüpfenden Stier festzukrallen ohne herunterzufallen (keine Sorge, die Dschungel-Reporterin Marie, welche auch für die Gesundheit der Jungtiere zuständig war, berichtete, dass der Stier nur leichte Verletzungen erlitten hatte). Ein Parcours, Fitnessübungen und körnerhaltiges Futter (mit etwas Milch und Zucker in Waffeloptik) dienten zur Stärkung der Tiere. Am Abend strotzten die Tiere so vor Kraft, dass sie sich gegenseitig im dunklen Wald ihren Mut beweisen wollten. Da ahnten sie noch nicht, dass im Wald bereits 15-20 Angreifer lauerten, die dann später in der Nacht angreifen würden. Beim nächtlichen Angriff (1 von 2) dachten die Tiere dann mal kurz nach, wieder in die Behütung der Wächter zu flüchten. Aber gemeinsam waren sie ja gut gewappnet und schafften es, erfolgreich das Lager und die Fahne zu verteidigen. Ein kleiner Schock lag ihnen aber dann doch in den Knochen und so nahmen sie sich einen Tag Auszeit im Schwimmbad. Auch wenn nicht alle Tiere mitfahren wollten, um lieber im trockenen Lager zu verweilen, ergab es sich aufgrund glücklicher Umstände, dass am Ende doch alle Tiere nass und gewaschen waren. Anscheinend war wohl ein Teil des Lagers überschwemmt worden.

Ein weiterer Zwischfall ergab sich, als einige Tiere nicht im Lager waren. Der Tischdeckdienst war nicht rechtzeitig anwesend, sodass sich die Futtereinnahme um tragisch viele Minuten verzögerte. Zunächst dachten sich die Tiere, dass sie ja dann nie wieder das Lager verlassen sollten, wenn jedes Mal schreckliche Dinge passierten. Allerdings hatten einige Ältere Tiere im Sinne eines geregelten Miteinanders schon einige Gesetze (Lagergesetzbuch LGB) aufgestellt. Und so wurde dieser Fall zum Glück am letzten Abend im Rahmen des Lagergerichtes ausgehandelt und schuldige Tiere entsprechend bestraft (Kaba-Ausgabe). Trotz der tollen Erinnerung an diese Freiheit freuten sich die Jungtiere auch wieder auf ihren Zoo und die Wächter. Hier tanken sie nun wieder genug Energie um nächstes Jahr wieder ein paar Tage „abzuhauen“ (aber verratet es nicht den Wächtern!).

Nathalie Berninger

Firmen die das Zeltlager unterstützt haben.

 

 

Liebe Mitchristen,

seit mehr als einem Jahrzehnt haben wir uns Schritt für Schritt daran gewöhnt, in größeren „pastoralen Räumen“ zu arbeiten und unseren Glauben zu leben und zu teilen.

Hierzu wurden vor rund 10 Jahren die ersten Pfarreiengemeinschaften gegründet, z.B. Mittlerer Kahlgrund und Christus Immanuel.

In den letzten Jahren gab es bereits eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Pfarreiengemeinschaften u.a. durch ein gemeinsames Hauptamtlichen-Team. Am 18./19.10.2019 fand nun die Herbstvollversammlung des Diözesanrates in Würzburg statt, auf der Bischof Dr. Franz Jung und Domkapitular Christoph Warmuth Auskunft gaben über eine weitere Neugliederung der Seelsorgeeinheiten im Bistum (sogenannte „pastorale Räume“) Würzburg.

Relativ sicher ist bereits, dass es im ganzen Bistum 40 pastorale Räume geben wird. Ferner werden die Dekanate voraussichtlich identisch sein mit den Landkreisen in Unterfranken, sodass insgesamt noch 9 Dekanate existieren werden.

Für uns im Kahlgrund bedeutet das Folgendes: das Dekanat Alzenau wird in zwei pastorale Räume aufgeteilt, Trennlinie ist die Herrenmühle. Die Pfarreiengemeinschaften Mittlerer Kahlgrund (mit den Orten Mömbris, Schimborn, Niedersteinbach, Gunzenbach, Daxberg, Reichenbach, Hohl und Hemsbach) und Christus Immanuel (mit den Orten Geiselbach, Dörnsteinbach, Westerngrund, Krombach und Schneppenbach) bilden einen pastoralen Raum zusammen mit der PG Christkönig im Kahlgrund (Königshofen, Blankenbach, Sommerkahl) und der PG St. Katharina und St. Josef (Schöllkrippen, Kleinkahl).

Den zweiten pastoralen Raum im bisherigen Dekanat Alzenau bilden dann die Gemeinden Alzenau, Hörstein, Wasserlos, Michelbach, Albstadt und Kälberau zusammen mit Karlstein und Kahl.

Das (bisherige) Dekanat Alzenau wird mit den Dekanaten Aschaffenburg-Ost, Aschaffenburg-West und Aschaffenburg-Stadt zusammengelegt.

Zur Zeitplanung:
  • Im Januar 2020 sollen alle Dekanatsräte im Bistum in einem einheitlichen Verfahren ihr Votum über den Zuschnitt der pastoralen Räume abgeben.
  • Von Februar bis Oktober 2020 finden Beratungen und Beschlussfassungen im Diözesanrat, Priesterrat, Diözesanpastoralrat und in der Dekanekonferenz statt. Am 24.10.2020 entscheidet der Bischof endgültig über die Festlegung der pastoralen Räume.
  • Ab diesem Zeitpunkt bis zum 3. Quartal 2022 werden in einer sog. Gestaltungsphase die Seelsorgekonzepte für die einzelnen pastoralen Räume erarbeitet (Details dazu unten).
  • Ab dem 3. Quartal 2022 bis zum 3. Quartal 2025 soll die Umsetzung der Seelsorgekonzepte im Rahmen einer sog. Implementierungsphase stattfinden.

Zur Gestaltungsphase (3. Quartal 2020 bis 3. Quartal 2022): Während der Gestaltungsphase wird für jeden einzelnen pastoralen Raum ein Konzept erstellt, in dem pastorale Standards / Seelsorgestandards festgelegt sowie Entscheidungen über Personal und Verwaltung, die Zukunft der kirchlichen Immobilien und der Kindertagesstätten getroffen werden. Die pastoralen Standards sollen auch sicherstellen, dass im Fall eines Wechsels des Pfarrers nicht bisher Erarbeitetes wieder infrage gestellt wird (insbesondere was die Zuständigkeiten von Ehrenamtlichen angeht). Ferner wird entschieden, wie die Zusammenarbeit der Pfarreiengemeinschaften am besten organisiert werden kann. Es erfolgt des Weiteren eine Aufgabenabgrenzung Hauptamt <-> Ehrenamt sowie die Erarbeitung eines Umsetzungskonzepts. Die Hauptamtlichen-Teams für die pastoralen Räume sind auszuwählen; Teambuilding-Maßnahmen sind vorgesehen.

Relativ sicher ist derzeit weiterhin, dass die Stelle eines Verwaltungsleiters flächendeckend eingeführt wird, um die Pfarrer von seelsorgefremden Aufgaben zu entlasten. Unklar ist jedoch noch, wie viele Verwaltungsleiter berufen werden und wo sich ihr Sitz befinden soll. Der Bischof favorisiert momentan offenbar die Überlegung, die Verwaltungsleiter zusammen mit dem Diözesanbüro und der Caritas an einem Ort zu bündeln.

Zu betonen ist, dass für die Gestaltungsphase eine enge Zusammenarbeit zwischen den Gremien vor Ort (Dekanatsrat, Pfarrgemeinderat, Ortsausschuss) und der Bistumsverwaltung vorgesehen ist. Es findet also keine einseitige Steuerung des Prozesses durch Würzburg statt. Geplant ist, die bisherigen Strukturen der erprobten Pfarreiengemeinschaften inklusiv der Aktivitäten vor Ort zu erhalten. Dem Planungsteam und dem Bischof ist bewusst, dass das religiöse Leben in den einzelnen Orten stattfindet.

Dr. Dirk Kues, Christoph Lindner, Pf. Stefan Eirich, Stephan Wissel, Michaela Nees)

Immer wieder sehen sich die Seelsorgerinnen und Seelsorger in den beiden Pfarreiengemeinschaften mit der Frage nach der „Wertigkeit“ von Wortgottesfeiern konfrontiert. Hierbei geht es auch um die Erfüllung der Sonntagspflicht.

Das Wichtigste vorab
Mit der Teilnahme an der in seiner Kirchgemeinde angebotenen Wortgottesfeier genügt der bzw. die Gläubige im Vollsinn dem Gebot des sonntäglichen Gottesdienstbesuches.

Sonntagspflicht der Kirchgemeinden

Die Christen haben schon früh begonnen, die Eucharistie am Sonntag, dem Tag der Auferstehung Jesu Christi, zu feiern. Diese Zusammenkunft war und ist den Fortbestand der Kirche noch wichtiger als die Existenz einer Ämterhierarchie. Denn christlicher Glaube „funktioniert“ vor allem in Gemeinschaft. Deshalb kann nur die regelmäßige sonntägliche Zusammenkunft in einer Kirchgemeinde deren Zerfall und damit auch den Niedergang des Glaubenslebens vor Ort verhindern. Gegen ein solches Sterben müssen wir uns in jeder unserer Kirchgemeinden mit allen Kräften wehren. Ich sehe nachgerade eine Verpflichtung dazu, sich in den Kirchen, wo an einzelnen Sonntagen keine Eucharistiefeier möglich ist, zum Gottesdienst versammeln: zu einem Wortgottesdienst, in dem auch die Kommunion ausgeteilt werden kann. Auch in dieser Form versammelt sich eine Gemeinde um den Herrn. Die nach wie vor gültigen Beschlüsse der Würzburger Synode sagen dazu: „Auch wenn eine solche Versammlung (...) die Form eines Wort- und Kommuniongottesdienstes hat, so wird sich in dieser Feier die Gemeinde doch ihrer Verbundenheit und Einheit mit den anderen Gemeinden des Herrn bewusst; sie gewinnt aus dem Hören des Wortes Gottes Weisung und Kraft für ihr Leben und ihr Glaubenszeugnis; sie begegnet Christus und empfängt ihn in seinem Wort und in den eucharistischen Gaben; sie verehrt Gott und wirkt mit am Heil der Menschen; sie wird im Gebet ihrer Abhängigkeit von Gott und seiner Treue inne; sie bekennt ihren Glauben und preist Gott" (Synodenbeschluss „Gottesdienst" 2.4.3).
Daher bitte ich Sie, liebe Schwestern und Brüder in unseren beiden Pfarreiengemeinschaften herzlich, an den Wortgottesfeiern nicht weniger als an den Eucharistiefeiern teilzunehmen. Wichtig ist dabei, dass alle die veränderte Situation zu verstehen suchen und gemeinsam zum geistlichen Wohl der jeweiligen Kirchgemeinde die notwendigen Wege gehen. Dann kann die abnehmende Zahl von Priestern zu einer Chance werden: Die einzelne Gemeinde wird sich noch mehr als bislang ihrer aktiven Mitverantwortung für den sonntäglichen Gottesdienst bewusst. Aus ihrer Mitte heraus organisiert sie angefangen von der Leitung des Gottesdienstes bis hin zu den liturgischen Diensten und der Entwicklung einer warmherzigen Willkommenskultur Sonntag für Sonntag ihre Zusammenkunft. Die ist die schönste, weil umfassendste Erfüllung der Sonntagspflicht.

Pfr. Stefan-B. Eirich

Liebe Mitchristen!
Im Februar 2020 feiert die Mutter unseres mitarbeitenden Priesters Abbé Matthieu ihren 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass möchte Abbé Matthieu in seine Heimat, die Demokratische Republik Kongo reisen. Dort wird seine Familie aus der ganzen Welt zusammenkommen. Da zu dieser Jahreszeit Regenzeit ist, wird die An- und Abreise nicht ganz einfach und kann einige Tage dauern.
Wir ermöglichen Abbé Matthieu den Besuch bei seiner Mutter und sagen ihm damit ein großes Dankeschön für seinen unermüdlichen Einsatz bei uns im Kahlgrund! Aufgrund seines vorgezogenen Urlaubs im Februar, wird er dafür im August weitgehend da sein.
Was bedeutet das für uns?

  • An den Februar-Wochenenden werden in der Pfarreiengemeinschaft Christus Immanuel jeweils zwei Messfeiern stattfinden. Dabei unterstützen uns Priester aus dem Bistum Würzburg.
  • Bei Beerdigungen wird es im Februar ausschließlich Trauerfeiern als Wort-Gottes-Feiern geben.
  • Für Krankensalbungen werden wir die Priester der umliegenden Pfarreiengemeinschaften kontaktieren, falls Pfarrvikar Vlad nicht verfügbar ist.

Ich hoffe sehr auf Ihr Verständnis für diese Situation. Abbé Matthieu wünschen wir im Februar gute Reise und seiner Mutter Gottes reichen Segen zum Geburtstag!

Katja Roth, Pastoralreferentin

Dieses Bibelwort wurde in diesem Jahr von den Kirchen in Malta zur Gebetswoche für die Einheit der Christen ausgewählt. In der Apostelgeschichte wird geschildert, wie der Apostel Paulus und seine Mitreisenden Schiffbruch auf Malta erleiden. Die Schiffbrüchigen werden von der einheimischen Bevölkerung gastfreundlich aufgenommen und versorgt. Die maltesischen Christen sehen in dieser Geschichte die Wurzeln des christlichen Glaubens und der christlichen Gemeinde auf ihrer Insel.

Die Geschichte vom Schiffbruch des Paulus wird von der internationalen Vorbereitungsgruppe für die Gebetswoche in den Kontext von Flucht und Migration heute gestellt.

In der Apostelgeschichte entsteht aus einer zufälligen Begegnung Gemeinschaft. Gemeinschaft über Grenzen hinweg mindert Not. Die Kirchen haben die Aufgabe, solche Gemeinschaft zu fördern. Dies wird ihnen umso mehr gelingen, je mehr sie auch untereinander Gemeinschaft pflegen und Versöhnung suchen.

In der Gebetswoche geht es um die Einheit der Christen. Diese ist kein Selbstzweck, sondern sie ist besonders für den Notleidenden, Hilfsbedürftigen und Fremden offen. Unsere Einheit als Christen wird nicht nur dadurch entdeckt, dass wir einander Gastfreundschaft gewähren, so wichtig dies ist, sondern auch durch liebevolle Begegnungen mit denen, die unsere Sprache, unsere Kultur oder unseren Glauben nicht teilen.

Biblische Meditationen und Gebete zu den 8 Tagen der Gebetswoche finden Sie auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (www.oekumene-ack.de).

In den vergangenen Jahren haben die katholischen Pfarreien des Kahlgrundes gemeinsam mit der evangelischen Kirche besondere ökumenische Gottesdienste am Abend gestaltet. Unter dem Aspekt Gastfreundschaft machen wir es 2020 anders: Am 19. Januar wird anlässlich der Gebetswoche Pfarrer Thomas Schäfer in der Messfeier um 10.30 Uhr in St. Cyriakus, Mömbris sprechen. Fast zeitgleich wird Pastoralreferentin Stefanie Krömker im Gottesdienst um 10 Uhr in der evangelischen Markuskirche in Schöllkrippen den Predigtdienst übernehmen.

Stefanie Krömker, Pastoralreferentin

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Auch in diesem Jahr lud der Pfarrgemeinderat Dörnsteinbach wieder zum Weinabend ein. Nach dem Gottesdienst konnten wir bei Käse und Wein die Gaben Gottes genießen und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Beim Weinquiz konnten sich Pfarrer Abbe´ Matthieu und Bernhard Krebs an die Spitze setzen. Die zwei Gewinner konnten sich über eine Flasche Wein freuen.

Es war ein sehr schöner Abend an dem wir die Möglichkeit hatten uns auszutauschen und miteinander zu feiern. Wir danken allen die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Ein herzliches Dankeschön auch an alle, die an diesem Abend dabei waren, denn nur in der Gemeinschaft kann ein solcher Abend zu einem so gelungenen Fest werden.

Euer PGR

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