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2021 Osterkerzen C AndreaSchmitt©AndreaSchmitt
2021 Ostern C ChristineNeumann Grohm 003©ChristineNeumann Grohm
2021 Ostern C ChristineNeumann Grohm 001© ChristineNeumann Grohm

Am Ostersonntag fand die Messfeier in Schneppenbach unter den geltenden Hygienevorschriften statt. Auch wenn die Corona-Pandemie noch immer unser aller Leben prägt, konnten die Gläubigen den Ostergottesdienst in diesem Jahr mit Herrn Pfarrer Hartung feiern.

Besonders festlich erschien die Kirche durch den farbenfrohen und zum Altarbild passenden Blumenschmuck sowie die neue Osterkerze. Ebenso wie die kleinen Osterkerzen wurde sie wieder von Andrea Schmitt und einem kleinen Team gestaltet. Dadurch, dass die kleinen Kerzen schon vorab von Pastoralreferentin Katja Roth geweiht und anschließend im Hofladen des Rohrgrundhofs verkauft wurden, wurde der österliche Gedanke durch viele Schneppenbacher auch symbolisch außerhalb der Kirche weitergetragen.

Melina Rothenbücher

Die Bayerische Staatsregierung auf am 07. April beschlossen, die Luca-App Landesweit zur Kontaktnachverfolgung zu nutzen. Hier der Bericht aus der Kabinettsitzung.

Es dauert vielleicht noch einige Tage bis alle Gesundheitsämter in Bayern für die Luca-App freigeschaltet sind.

Ab dem 17. April haben Sie in Schneppenbach die Möglichkeit, sich mit der Luca-App auf Ihrem Smartphone zu den Gottesdiensten einzuchecken. Die QR-Codes sind im Eingangsbereich der Kirche angebracht.

Diese App dient zur Kontaktnachverfolgung in der Coronazeit und übermittelt die Daten der Nutzer verschlüsselt an das Gesundheitsamt. Nur im Infektionsfall werden die Kontaktdaten der möglichen Betroffenen entschlüsselt. Diese App kann kostenfrei heruntergeladen werden und vereinfacht nicht nur die Nachverfolgbarkeit, sie schützt auch Ihre Kontaktdaten.

Weitere Infos: https://www.luca-app.de/

Zu keinem Zeitpunkt können Veranstalter:innen deine Kontaktdaten oder andere Informationen in deiner luca App lesen.

Die generierten Daten werden dezentral verschlüsselt und teilen sich ebenfalls auf drei Schnittstellen auf: Gastgeber, Gast und Gesundheitsamt. Müssen die Daten durch ein Gesundheitsamt entschlüsselt werden, muss diese Entschlüsselung mindestens einmal freigegeben werden – entweder durch die Gäste, oder durch einen Gastgeber:in. Gastgeber:innen, Veranstalter:innen, Betreiber:innen, wir selbst oder Dritte haben zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Daten. Die verschlüsselten Daten werden in Deutschland bei einem nach ISO-27001 zertifizierten Anbieter 30 Tage gespeichert.

Arnold Pfaff (Kirchenpfeger)

 

Hier die offizielle Mitteilung:

Sehr geehrte Damen und Herren aus den Räten, den Organisationen und den Gemeinden!

Als Verantwortlicher für alle Personalangelegenheiten der Doppelpfarreiengemeinschaft „Mittlerer Kahlgrund“ (Mömbris) und „Christus Immanuel“ (Krombach) habe ich heute die Aufgabe Ihnen folgende Nachricht bekannt zu geben:

Frau Stefanie Krömker wird ab Mittwoch, den 07. April 2021, nicht mehr in den Pfarreiengemeinschaften „Mittlerer Kahlgrund“ (Mömbris) und Christus-Immanuel (Krombach) als Pastoralreferentin tätig sein. In den vergangenen Monaten gab es einen Konflikt über Rolle und Zusammenarbeit. Die Hauptabteilung Personal des Bistums Würzburg hat diesen Konflikt kurzfristig mit dieser Entscheidung gelöst. Ein Stellenwechsel stand für Frau Krömker ohnehin in diesem Sommer an, dieser ist nun um drei Monate vorgezogen.
Das Pastoralteam bedankt sich im Namen der beiden Pfarreiengemeinschaften für ihr Wirken in den vergangenen 7 ½ Jahren und wünscht ihr für ihre Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

Sicherlich weckt diese Nachricht auch den Wunsch nach einem Gespräch. Dafür sind wir gerne ab dem 12.4.2021 für Sie da. Andreas Hartung, Pfarrer

 

Pastoralreferentin Stefanie Krömker - für die meisten von uns, die mir Ihr zusammenarbeiten und -wirken durften, Stefanie - nimmt hier mit einem persönlichen Brief Abschied von Ihrer Aufgabe in der Doppel-PG.

ABSCHIEDSBRIEF

Mensengesäß, 6. April 2021

 

Liebe Brüder und Schwestern,

Eine Begegnung

Ende November ging ich auf der Hüttenberger Straße Richtung Pfarrbüro. Auf der anderen Straßenseite schritt ein Kind voran, dessen Mutter mit dem Kinderwagen in gehörigem Abstand folgte. An einer Einmündung blieb der Junge vorsichtig stehen. Ich lobte ihn und bekam erzählt, dass er nicht nur wegen der Autos stehen geblieben war, sondern er an jener Ecke mit seinem Freund verabredet sei, um gemeinsam zum Kindergarten zu gehen. Dann wandte er sich mir plötzlich zu, strahlte mich an und es sprudelte aus ihm heraus: „Du hast meine Laterne gesegnet!“

Diese Begegnung ist für mich nicht banal, denn sie zeigt, was pastorale Arbeit sein kann: In Kooperation mit anderen etwas zu planen und umzusetzen, was guttut. In diesem Fall hatte ich mit den Mitarbeiter:innen vom Cyriakus-Kindergarten den Martinsgottesdienst vorbereitet. Das war uns gelungen. Ca. 100 Kinder standen auf dem Gelände gruppenweise mit Flatterband getrennt voneinander, und dieser Junge hat sich innerhalb dieser Gemeinschaft ganz persönlich angesprochen gefühlt. Es ging um seine Laterne, es ging um ihn. Und es war etwas geschehen, was über unser Tun hinausging. Er hat Segen erfahren. Das Mindeste, was man sich als Seelsorgerin wünscht, ist, dass man anderen in ihrer Gottesbeziehung nicht im Wege steht. Wenn man jemanden darin auch noch bestärken kann, ist das umso besser.

 

Die Entscheidung

Begegnungen wie mit diesem Kind sind eine große Freude. Ich bin dankbar, dass ich Ähnliches in den vergangenen 7,5 Jahren immer wieder hier bei Ihnen im Kahlgrund erleben durfte (bzw. und noch besser: wir gemeinsam erleben durften).

Vor einem Jahr hatte mir die Personalabteilung des Bistums Würzburg mitgeteilt, dass ich nach den Regularien definitiv im Sommer 2021 die Stelle wechseln muss.

Die innere Auseinandersetzung damit war schwer für mich, da ich sehr gerne hier gearbeitet und gelebt habe. Es war ein längerer Prozess, bis ich das so für mich akzeptieren konnte.

In den vergangenen Monaten gab es dann einen Konflikt über Rolle und Zusammenarbeit. Die Hauptabteilung Personal des Bistums Würzburg hat diesen Konflikt kurzfristig mit der Entscheidunggelöst, dass ich ab Mittwoch, 7. April 2021 nicht mehr hier als Pastoralreferentin tätig bin.

Mein Arbeitsende hier ist also drei Monate vorgezogen, mehr ist nicht geschehen. Es gibt auch keinerlei arbeits- oder strafrechtliche Vorwürfe gegen mich. Ich bin körperlich und seelisch gesund und nicht vom Glauben abgefallen. (Das schreibe ich so ausführlich, damit keine Gerüchte aufkommen.) Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich von den Verantwortlichen in Würzburg jederzeit wertschätzend und fair behandelt worden bin.

Meine Tätigkeit hier findet also nun ein eher abruptes Ende, und ich verabschiede mich mit diesem Brief von Ihnen. Allen, die ich schon zu meiner geplanten Abschiedsparty am letzten Junisamstag im Pfarrgarten in Schimborn eingeladen hatte, muss ich sagen, dass sie leider nicht stattfinden wird -unabhängig von der Pandemielage.

 

Was ich mir wünsche

Ich wünsche mir, dass mein Weggang nützt. Dass er dem Seelsorgeteam einen Neuanfang im Hinblick auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in allen Fragen ermöglicht. Spätestens im Herbst werden voraussichtlich neue Seelsorger:innen kommen, und ich wünsche ihnen, dass sie auf eine offene, unbelastete Atmosphäre treffen, die es ihnen ermöglicht, mit ihren Ideen und ihrem Engagement hier im Kahlgrund Fuß zu fassen.

Sicherlich gibt es unter Ihnen einige, denen meine Persönlichkeit gegen den Strich ging oder die mein Handeln nicht nachvollziehen konnten. Manchen bin ich gleichgültig. Andere waren mit mir zufrieden, haben meine Art und meine Bemühungen, das Evangelium in Wort und Tat zu verkünden, geschätzt. Gerade letztere bitte ich, dass die Entscheidung der Personalabteilung Sie nicht negativ gegen das Seelsorgeteam und seine Leitung einnimmt. Im Mitleben in der Gemeinde (egal wo und wie) und im haupt- und ehrenamtlichen Engagement geht es um Jesus Christus und die Menschen. Der Raum, der dann entsteht, ist Kirche. Ihm fühle ich mich verpflichtet, und Sie vermutlich auch. In den Texten des zweiten Vatikanischen Konzil heißt es (LG 1): „Christus ist das Licht der Völker. ... Die Kirche ist ja in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit.“ Dass Kirche dieses Werkzeug ist, ist sie von Gott her (nicht weil wir Christen so toll wären). Diese Sicht der Kirche ist Grund dafür, dass ich - zumindest bis jetzt, und ich hoffe, auch weiterhin - nicht die Zuversicht verloren habe. Sicherlich werden viele momentan sichtbare Erscheinungsformen der römisch-katholischen Kirche vergehen - zum Teil bedauerlich, zum Teil Gottseidank; aber dieWahrheit des Evangeliums, die Sakramentalität der Wirklichkeit und das Glück unserer Erlösung, unserer Befreiung durch Jesus Christus wird bleiben. Und es wird Menschen geben, die versuchen, in Glaube, Liebe und Hoffnung zu leben und zu wachsen.

 

Was bleibt

Was mir bleibt, sind Erinnerungen an unzählige gute und schwere (die sind auch nützlich!) Erfahrungen, Begegnungen, Erlebnisse. Zählbar und nachweisbar ist das Wenigste. So ist gelebtes Leben. Vieles durfte ich lernen, manches anpacken und gemeinsam mit Ihnen auf den Weg bringen. Scheitern gab es natürlich ebenfalls. Ich habe es geschätzt, dass ich in allen Bereichen (auch in caritativen!) tätig sein konnte.

Zu vielen Kindern, Jugendlichen, Frauen und Männern kann ich dankbar sagen: Es war schön, Sie kennengelernt zu haben. Und in diesen Tagen denke ich noch mehr als sonst an die Menschen, die ich beerdigt habe.

Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie gut durch die nächsten Monate der Pandemie kommen. Sie hat viele Begegnungen verhindert, aber wir können uns trotzdem miteinander verbunden fühlen.

Enden möchte ich mit diesem Wort des Paulus aus dem Römerbrief:„

„Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten, weder Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“

Gottes Segen für Sie

Stefanie Krömker

Akazienweg 7

63776 Mömbris

stefanie.kröDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ab 18. März 2021 werden in Schneppenbach auch in diesem Jahr wieder kleine, selbstgestaltete Osterkerzen angeboten. Diese werden noch vor Ostern über den Pfarrgemeinderat bzw. im Hofladen und den Verkaufsautos vom Rohrgrundhof zu bekommen sein.

Übrige Kerzen werden, falls vorhanden, vor dem Gottesdienst an Ostersonntag verkauft. 

Der zweite Lockdown zieht sich ermüdend in die Länge. Deshalb will die Netzgemeinde da_zwischen auch weiterhin Kontakt und Begegnung ermöglichen. Für die Fastenzeit hat sie einen Übungsweg zusammengestellt: GOLDADER

Wer mitmacht, bekommt ab Aschermittwoch jeden Tag ein Bild und einen kurzen Gebetssatz zur Besinnung auf sein Smartphone. Wer möchte, kann sich einmal in der Woche über Video in Kleingruppen über die Erfahrungen der Woche austauschen.

GOLDADER: Die Gebete sind dabei wie Ausgrabungswerkzeuge, die das Wesentliche in uns, das uns trägt und lebendig macht, frei legen wollen.

Die Anmeldung ist über email oder Messenger möglich. Der Link zur Homepage: https://netzgemeinde-dazwischen.de/goldader/

 

Wir haben Menschen aus unserern Gemeinden gefragt, wie Sie derzeit ihr geistliches Leben gestalten und was sich durch die Pandemie geändert hat. Hier sind die Fragen, die wir gestellt haben:

 

  • Haben Sie Gottesdienst- oder Gebetsformen gefunden, die sich für Sie in der jetzigen Zeit bewähren? Oder fühlen Sie sich geistlich ziemlich auf dem Trockenen?
  • Lesen/Hören/Sehen Sie bestimmte Blogs, Newsletter, Fernsehgottesdienste oder Internetangebote, z.B. die Gottesdienste unserer Doppel-PG auf YouTube? Welche? Gibt es etwas, das Sie weiterempfehlen möchten?
  • Wie steht es mit Büchern? Der Bibel?
  • Gab es für Sie in den vergangenen Monaten religiöse Highlights? Falls ja, welche(s)?
  • Was haben Sie ausprobiert, aber wieder gelassen? Warum?
  • Haben Sie Entdeckungen im Glauben gemacht? Welche? Oder sind Sie irgendwie ohne das Gemeindeleben innerlich auch ganz weit weg von der eigenen Gottesbeziehung?

 

Einige Christen aus unserer Doppel-Pfarreiengemeinschaft haben uns ihre Gedanken zu diesen Fragen geschickt. Wenn Sie an diesem Austausch teilnehmen und andere mit ein paar Sätzen an Ihrem Glaubensleben teilhaben lassen möchten, schreiben Sie uns per E-Mail oder geben Sie Ihren Text im Pfarrbüro ab. Gerne veröffentlichen wir dann (auch anonymisiert) Ihre Erfahrungen auf unseren Homepages.

 

 

Hier sind die Antworten aus unseren Gemeinden:

 

„Meine Mutter und ich schauen immer Sonntags um 9.30 Uhr im ZDF den Sonntagsgottesdienst
und erleben fast immer sehr ansprechend gestaltete Gottesdienste, die einen mitnehmen
und berühren. Auch musikalisch sind sie meistens gut gestaltet, was ich ja auch gerne mag. Ansonsten fehlt mir das gemeinsame Gottesdienstfeiern schon sehr und ich hoffe, dass das
in nicht allzu ferner Zukunft wieder möglich sein wird.“ 
Uta

 

„Meine Frau und ich haben uns ganz auf den YouTube-Gottesdienst am Sonntagnachmittag eingestellt. Da es live aus unserer Gemeinde ausgestrahlt wird, fühlt man sich schon mit anderen verbunden. Wir sind auch immer live dabei. Man sieht im Fenster der Hauskapelle die Kirche und das sich veränderte Licht; genau wie bei sich selbst. Natürlich fehlt das gemeinsame Gebet und der Gesang mit Freunden und Bekannten der Pfarrgemeinde. Immerhin kann man zuhause nach Herzenslust mitsingen.
Dazu gehen wir meistens mehrmals in der Woche zum Friedhof und machen dabei einen Abstecher in die Kirche zum kurzen persönlichen Gebet. Jede Woche aufs Neue überlegen wir, ob wir nicht doch wieder einen der angebotenen Gottesdienst besuchen sollen. Aber dann denken wir an die Vereine und andere Organisationen, denen jede Art von Treffen und Zusammenkünften untersagt ist. Hier sollt jede Kirchengemeinde mit gutem Beispiel voran gehen. Deshalb werden wir auch weiterhin die Online-Angebote wahrnehmen, in der Hoffnung, dass sich die Infektionszahlen bald zum Besseren wenden.“
Ehepaar Hock aus Krombach

 

„Ich nutze www.netzgemeinde-dazwischen.de - schon seit Ostern letzen Jahres.

Habe mich über WhatsApp angemeldet. Hier bekommt man regelmäßig Impulse, am Wochenende auch mal so etwas wie Gottesdienste in anderer Form. Wenn ich Zeit habe, mache ich mit - wenn nicht, drücke ich die Nachricht weg (läuft via Smartphone). Gefällt mir sehr gut.“

Birgit

 

„Die Absage der Gottesdienste in unserem Ort kam für mich völlig überraschend. Dienstags noch die Rorate und dann ein oder zwei Tage später die Absage. Den Gottesdienst am Samstag hätte ich mir noch gewünscht und damit eine öffentliche Erklärung, warum in unserer großen Kirche keine Messen mehr stattfinden können. Ich hatte das Gefühl, dass mir ein Stück „Heimat“ genommen wurde. Mit den Gottesdiensten am Fernsehen, tue ich mir schwer. Mir fehlt die Gemeinschaft. Nutze Zoom und Telefonkonferenzen um mich mit anderen auszutauschen und gemeinsam religiöse Schriften zu lesen. Und trotzdem fehlt mir der persönliche Kontakt. Gerne nutze ich die Möglichkeit in Westerngrund die Messe zu besuchen und dort schöpfe ich auch Kraft für meinen Alltag.“

Anonym

 

 

„Ich schaue regelmäßig Sonntagsgottesdienst im ZDF an, egal ob katholisch oder evangelisch. Für mich gehört das zum Sonntagmorgen mittlerweile dazu und finde es sehr gut. Ebenso nehme ich an Gottesdiensten auf „Kirche im Kahlgrund“ teil. Gerne höre ich mir auch christliche Lieder oder Reportagen auf christlicher Ebene an. Die Angebote im Internet sind ja sehr groß und man kann sich das passende aussuchen. Ich nutze das sehr oft und bin darüber sehr froh. Ich denke besonders für die Älteren die sich nicht mit diesen Medien auskennen ist es sehr schwierig.“
Anonym

 

„Anders als noch im Frühjahr, als ja auch noch die Kommunionvorbereitung unseres Sohnes nicht

abgeschlossen war, waren wir bei vorgeschlagenen Hausandachten nicht mehr allzu motiviert, diese in häuslicher Gemeinschaft durchzuführen. Mein/unser Highlight im Advent war definitiv die Andacht an der Hüttenberger Kapelle am 6.12. Das war sehr schön vor Ort, Atmosphäre und Stimmung auch dank der vielen Lieder. An Weihnachten haben wir versucht, ein klein wenig den Ablauf des hl. Abends beizubehalten, dass wir anstatt Kinderkrippenfeier in der Kirche zur entsprechenden Uhrzeit den schönen Krippenspielfilm und die Andacht aus der Kapelle in Schimborn geschaut haben. Das hat zumindest etwas " feeling" ins Wohnzimmer gebracht.

Die traurige Absage der Sternsingeraktion haben wir nur mit dem Film aus Krombach und dem Abholen der geweihten Kreide kompensiert. Ansonsten machen wir Glaubenserfahrungen zur Zeit eher mit gemeinsamen Wanderungen in unserer schönen Landschaft.

Mit digitalen Gottesdiensten tun wir/ ich uns etwas schwer, wenngleich sie sicher für viele eine gute Möglichkeit sind, Kontakt zu halten und ihren Glauben zu leben.

Ich hoffe jetzt etwas auf die Firmvorbereitung unserer Tochter, dass die, auch wenn sie wahrscheinlich überwiegend digital stattfinden wird, uns alle etwas wieder ansteckt mit "Enthusiasmus zum Glauben“. Warten wir es ab...😉

Frau aus Mömbris

„Geistliches Leben findet für mich im Augenblick überwiegend via Internet statt. Ich streame häufig die Livegottesdienste unsrer Pfarrei und höre und schaue mir die Berichte auf unsrer Homepage an. Gerne stöbere ich auch mal auf den mir bekannten Seiten anderer Pfarreien und den weiterführenden Links. Mein Mann liest regelmässig in der Bibel. Für die Weihnachtstage und auch im ADVENT haben wir als Familie (auch mit erwachsenen Kindern) uns zu Hausandachten  bzw. Krippenfeier getroffen. Dabei hat mir das Vorbereiten und auswählen der Texte persönlich gut getan, ähnlich wie die Arbeit im Liturgieausschuss. Beim Spazieren in der Natur ist es auch schön die Spuren Gottes in der Schöpfung zu finden und zu sehen, auch das Aufsuchen unsrer Kirche und "Ausschau zu halten ", nach Neuem wie das Weihwasser to go, hält die Verbindung zur Gemeinde.

Nichts von alledem ersetzt für mich aber das Zusammenkommen in unsrer Kirchengemeinde, den persönlichen Kontakt , gemeinsames Beten und vor allem Singen das gemeinsame Feiern des Sonntags. Es fehlt!!“

Anonym

 

„Vieles läuft so seinen Gang dahin und man gewöhnt sich irgendwie an diese "Leere", gerade sonntäglich. Mit meiner 91jährigen Mutter habe ich hin und wieder im Fernsehen die Gottesdienste aus dem Würzburger Dom angeschaut, aber das gibt mir irgendwie nichts. Uns und mir fehlt einfach dieser Sonntag mit seiner Messfeier wie wir ihn gewohnt sind/waren, gerade auch als "aktive" Mitwirkende.

Natürlich könnten wir in die Nachbargemeinden gehen, nach Aschaffenburg, Kleinostheim oder Kahl, aber es fehlt die einheimische Kirche und die kirchliche Gemeinschaft, die Gemeinschaft, aus der wir Kraft tanken für unseren immer hektischer werdenden Alltag.

Was für mich wichtig ist, nachdem das Coronavirus meine Tochter und mich Ende November getroffen hat (ist alles wieder gut), dass ich selbst in meiner Homeoffice-Zeit immer wieder

einmal alleine in unser Gotteshaus St. Michael in Gunzenbach gehe, mir Zeit nehme, Ruhe finde, eine Kerze anzünde und im Gebet gerade vor der Mutter-Gottes-Statue Kraft tanken kann,

das tut einfach gut. Was mir in dieser düsteren Zeit klar ist, dass mein Glaube an Gott nicht

beeinträchtigt ist, im Gegenteil, dieser Glaube wächst von Tag zu Tag mehr, und das

ist gut so, für mich und für meine Liebsten.“

Martin

 

„Ich bin mit der Entscheidung unseres Pfarrgemeinderates, im Moment keine Gottesdienste zu feiern, einverstanden. Ich kann die Bedenken verstehen und die Zahlen bestätigen das auch. Im kämpfe oft mit Menschen die nicht verstehen das im Moment kein Besuch stattfinden soll. Die glaube das Angebot von Fernsehgottesdiensten und der YouTube Kanal von Pfarrer Hartung wird gut angenommen. Aber das alles ist nicht so wie ein "normaler Gottesdienst". Die persönlichen Gespräche und das Miteinander fehlt einfach sehr. Impulse und Gedanken, die ich aus dem Gottesdienst oder einem persönlichen Gespräch mitnehme, fehlen. Aber an meinem Glauben ändert dies nichts. Ich denke es geht Vielen ähnlich und ich hoffe das diese fehlende Nähe auch dazu führt, dass wenn wir die Pandemie überstanden haben, die Gottesdienste wieder besucht werden. Für mich war das Weihnachtsfest, und davor auch schon Ostern, eine gute Möglichkeit, mich auf das Eigentliche zu besinnen. Es gab keine "Ablenkung", durch den selbstgemachten Stress vor den Feiertagen. Alles war ruhiger und irgendwie war es auch schön nur im ganz kleinen Kreis zu sein.“
Anonym

 

„Gottesdienst-/ Gebetsformen: Im ersten Lockdown im Frühjahr habe ich eine wunderbare Idee bekommen, welche über whatApp läuft. Es nennt sich Sonntags Whatsapp und beinhaltet eine Lesung und dazu passende Impulse (Gebet, Lied etc.). Man kann sich auch austauschen, wenn man möchte. Je nachdem dauert es bis zu einer halben Stunde, wenn ich den Impuls tief nachgehe. Mir gefällt es sehr! Gottesdienste im TV oder auf youtube sprechen mich überhaupt nicht an. Ich tue mir sehr schwer, für meinen Alltag und für meinen Glauben, aus diesen Gottesdiensten etwas aufzunehmen. Die Präsenz Gottesdienste fehlen mir sehr, denn gerade am Sonntag sind diese meine Tankstelle für die kommende Woche. Ganz auf dem Trockenen fühle ich mich nicht, aber es geht schon in diese Richtung.  

Lesen/ Hören/ Sehen bon bestimmten Blogs etc: ausser diese Impulse von denen ich oben schrieb, kann ich leider nichts empfehlen, da ich für mich einfach  noch nicht das Richtige entdeckt habe. Auf Radio Horeb höre ich immer mal sehr gute Vorträge, die mich in meinem Glauben unterstützen. 

Bücher/ Bibel: Ja, in meiner täglichen Gebetszeit lese ich in einem Buch. Außerdem habe ich einen kleinen Jahreskalender, der mir täglich eine Stelle aus der Bibel bietet mit einem passenden Gebet und Impuls für den Tag. In der Bibel lese ich fast täglich. Direkt nach meiner Lernzeit als Abschluß. Ich habe mit dem Stuttgarter alten Testament begonnen und bin total begeistert, da ich die Auslegungen sehr gut finde. Dies habe ich durch mein Studium entdeckt.  

Religiöse Highlights: Ich spüre im Moment mehr denn je, wie meine Gebete erhört werden. Ja, ich hatte vor ein paar Tagen diesbezüglich ein wunderbares Highlight, was mich sehr glücklich gemacht hat.  

Ausprobiert: Gottesdienste im TV oder auf youtube (von unserem Pfr. Hartung) habe ich ausprobiert. Aber wie schon geschrieben, sie sind keine Bereicherung für mich. Das hat aber nichts mit dem Pfarrer der den Gottesdienst feiert zu tun, sondern mit dem drumherum. Ich kann mich nicht konzentrieren und mich einfach fallen lassen, kann keine Verbindung herstellen.  

Entdeckungen im Glauben: Durch mein Studium bin ich im Moment voll im Glauben gefestigt. Ich entdecke viel Neues und bin manchmal richtig ausgelaugt, wenn ich eine Lerneinheit zu Ende habe. Das ist aber sehr positiv für mich. Ich habe durch mein Fernstudium ein neues Hobby gefunden: meinen Glauben. Dieser war mir schon immer sehr wichtig. Aber ich wachse noch viel tiefer hinein. Das Gemeindeleben fehlt mir auch sehr.“

Kerstin Möhrlein aus Krombach

 

„Für mich persönlich sind die Gottesdienste von Pfr. Hartung sehr schön, die als Live-Stream im youtube-Kanal Kirche im Kahlgrund laufen. Ich freue mich, dass ich auf diese Weise etwas von unserem neuen Pfarrer sehe.“

Frau aus dem Hutzelgrund

 

„Für mich persönlich kann ich sagen, ich habe spirituelle Unterstützung. Meine spirituellen Zeiten, die ich alleine oder montags abends verbunden mit unerem Gebetskreis als Kraftquelle erfahren darf, sind geblieben. Die Hagiosgesänge von Helge Burggrabe unterstützen uns zu Hause, wie auch im Pfarrheim dabei.

Doch ich kann sagen, das ist nicht für alle in unserer Gruppe so. Nicht jede(r) findet zu Hause die Ruhe und den Raum dazu. Ebenfalls fehlt der soziale Kontakt, der Austausch mit Gleichgesinnten. Wenn wir Menschen an Leib und Seele gesund bleiben wollen, braucht es gelebte Beziehung und Gemeinschaft. Gerade in schwierigen Zeiten.

Und da würde ich mir wünschen, dass KIRCHE "RÜCKGRAD" zeigen würde. Dass den Menschen der Raum zur Verfügung gestellt wird. Dass sie auf Eigenverantwortung ihrer mündigen Christen baut.

Bei all den gut gemeinten und mit sicherlich viel Engagement aufgenommenen Online Angeboten.

Für mich haben sie nichts mit Gottesdienst zu tun. Wer steht denn da im Mittelpunkt??!!

Tut mir leid, dass ich so deutliche Worte schreiben muss. 

Meine Mutter schaut täglich Gottesdienste im Fernseher. Sie vermisst die Gemeinschaft mit ihresgleichen. Sie kann aber weder in eine unbeheitzte Kirche, noch wäre es für sie möglich mit FFP2 Maske an einem Gottesdienst teil zu nehmen.“

Anonym

 

„Oft gehe ich in die Kirche, stecke ein Kerzchen an und bete oder meditiere einfach, was ja in der Weihnachtszeit mit der leisen Musik sehr schön war. Hier trifft man auch oft Menschen und man kann sich dann unterhalten, was ja in dieser Zeit auch sehr schön ist. Was die Gottesdienste betrifft, nutze ich die digitalen Angebote und den YouTube Kanal unserer PG.
Die meisten Senioren können diesen Kanal halt leider nicht nutzen. Da ich eine Leseratte bin, lese ich sehr viel und das querbeet. Auch mal was Lustiges um diese Zeit besser zu ertragen. Viele gute Gedanken erhalte ich auch über das Dekanat. Über die Vorstandschaft (anm.: Seniorenforum) sind wir auch ständig in Kontakt. Das Gemeindeleben leidet schon sehr. Ich bin gespannt und hoffe das die Seniorennachmittage (wenn wir wieder dürfen) dann auch wieder gut angenommen werden. Viele unserer Stammgäste sind inzwischen ja krank und einige leider auch verstorben. Hoffen wir jetzt das diese schlimme Zeit in diesem Jahr ein Ende hat, wir alle geimpft sind und uns wieder treffen können.“
Anonym

„Mir persönlich fehlt am meisten der Kirchenchor und die entsprechenden Gottesdienste. Weihnachten war sehr flach. Wir haben in schönem Rahmen und nur in Kernfamilie gefeiert. Um 21 Uhr haben wir den Gottesdienst angeschaut, der aber wenn ich ehrlich bin auch nicht viele Emotionen ausgelöst hat, außer dass man sich über die Störer im Chat nur wundern konnte. Was ich persönlich sehr bedauert habe, war, dass sich niemand die Mühe gemacht hat wenigstens die Krippe aufzubauen. Ich hatte mich sogar angeboten, es alleine zu machen, da ich es einfach schrecklich fand, so leer in der Kirche. Dass der Aufwand mit den Bäumen nicht betrieben wurde, sehe ich ein, aber ein ganz kleines Bäumchen vor dem Altar wäre doch sicher möglich gewesen. Da fand ich die Umsetzung schon sehr aufwandsscheu. Glaub in anderen Orten war das besser. Auch an Drei-König fand ich es so lieblos, wie man sich die Kreide und die Aufkleber holen konnte. Ich hätte mir ein schönes Plakat, ein paar Requisiten dazu (Umhang, Krone, Tuch...) vorstellen können. Das wäre kein großer Aufwand gewesen. Aber so war es einfach nur traurig.“
Anonym

 

„Wir haben uns fast jeden Tag eine viertel oder halbe Stunde hingesetzt und gebetet für Forscher, dass sie Hilfe finden, für die Familien und für die Verstrobenen. Wenn ich die Kirche aufschließe, mach ich die Kerzen an, setze mich hin und bete. Sonntagmorgens schauen wir einen Gottesdienst, der uns gefällt. Ich schaue auch, wenn es geht, den Gottesdienst vom Pfarrer, oft auch nur die Predigt. Die Gottesdienste fehlen mir schon sehr. Doch man sollte nicht nur an sich denken, sondern auch an die anderen.“

Anonym

 

„Haben Sie Gottesdienst- oder Gebetsformen gefunden, die sich für Sie in der jetzigen Zeit bewähren? Oder fühlen Sie sich geistlich ziemlich auf dem Trockenen?

Wir waren schon bei mehreren Gottesdiensten im Kanal "Kirche im Kahlgrund" live mit dabei, oder haben uns auch die Predigt später angehört und angesehen. Meine Eltern schauen an jedem Sonntag morgen im TV einen Gottesdienst und das gefällt ihnen sehr gut. Schön ist es dann eben, wenn wir am Abend nochmal gemeinsam mit ihnen vor dem Fernseher sitzen und einen Godi mit unserem Pfarrer feiern können. Außerdem haben uns auch einige der kreativen Angebote, gerade aus der PG Mittlerer Kahlgrund begeistert.

Durch die mehrgewonnene Zeit in dieser Pandemie sind wir auch öfters in unserer Kirche und können dort sehr gut zur Ruhe kommen und beten. Dies gilt auch für die vielen Aufenthalte in der Natur bei ausgedehnten Wanderungen. Auch dort spüren wir sehr die Nähe Gottes. Es macht mir fast ein wenig Angst, an mir selbst (oder auch an unserer ganzen Familie) zu spüren, dass wir uns eigentlich gar nicht auf dem Trockenen sitzend empfinden. Das was am meisten an den Gottesdiensten fehlt, ist die Gemeinschaft, das gemeinsame Singen und Beten. Inhaltlich sind wir gut "versorgt".
- Lesen/Hören/Sehen Sie bestimmte Blogs, Newsletter, Fernsehgottesdienste oder Internetangebote, z.B. die Gottesdienste unserer Doppel-PG auf YouTube? Welche? Gibt es etwas, das Sie weiterempfehlen möchten?

Ja - ich bin eindeutig mehr am PC, um gute Beiträge zu suchen und zu finden. Empfehlen möchte ich die Seite der Tagesimpulse aus der Augustinerkirche in Würzburg. Außerdem schau ich immer mal auf der Seite der PG Niederwerrn Oberwerrn nach, ob es da was neues gibt - und wenn, dann finde ich das immer sehr gut und bin dankbar dafür.
- Wie steht es mit Büchern? Der Bibel?

Ich lese mehr - zur Zeit das Buch: Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde (sehr empfehlenswert) Außderdem lese ich sehr gerne in Heften, die ich abonniert habe von Anselm Grün und Margot Käßmann. (also praktisch Bibeltexte mit Auslegung)
- Gab es für Sie in den vergangenen Monaten religiöse Highlights? Falls ja, welche(s)? - Was haben Sie ausprobiert, aber wieder gelassen? Warum?

Vielleicht das alleine sein in der Kirche - gerade abends, wenn ich zuschließe und es fast ein wenig mystisch drinnen ist.
- Haben Sie Entdeckungen im Glauben gemacht? Welche? Oder sind Sie irgendwie ohne das Gemeindeleben innerlich auch ganz weit weg von der eigenen Gottesbeziehung?

Ich habe einmal mehr gemerkt, dass meine Gottesbeziehung nicht automatisch gekoppelt ist mit dem Gemeindeleben. Der sonntägliche Gottesdienst, die Liturgie, das sind für mich Dinge, die mit Beheimatung, Tradition, Kraftquelle oder auch Struktur im Alltag zu beschreiben sind. Meine Gottesbeziehung ist losgelöst davon und hat gerade jetzt in dieser Zeit ganz viel zu tun mit Gedanken über den Sinn des Seins - was kommt - was bleibt - wie schaffe ich es damit umzugehen - wie hängt alles zusammen - ich steh letztendlich ganz alleine in diesem großen ganzen Universum vor meinem Schöpfer - trägt mich mein Glaube auch dann. Und ganz stark empfinde ich in meiner Gottesbeziehung zur Zeit Dankbarkeit für verschiedene Dinge in meinem Leben, die total gut gelaufen sind. Ich bin mir sehr bewusst, dass dies ein sehr großes Glück ist, das mich oder uns da persönlich widerfährt in dieser Zeit in der es so viel Leid und Traurigkeit gibt. Mit dem Blick auf die Menschen z.B. in den Flüchtlingslagern, die Obdachlosen, die Menschen deren finanzielles Überleben grad den Bach runtergeht, die die ihre gesamten Geldreserven, die sie für später anspart hatten jetzt aufbrauchen mussten - mit dem Blick auf die Kranken und Gestorbenen Covid Patienten und mit dem ganz "normalen" Leid, dass es ja auch noch gibt, ist das mit dem persönlichen Glück gar nicht so einfach auszuhalten.

Noch was zum Gemeindeleben: All die Dinge, die wir in den letzten Jahren gerade auch im PGR zusammen mit den Hauptamtlichen geplant und umgesetzt haben sind meiner Meinung nach in erster Linie wichtig für ein gut funktionierendes Miteinander in unserer Gemeinde und darüber hinaus (PG). Sie können sicherlich dazu beitragen, die eigene Gottesbeziehung immer wieder neu auszurichten, aber zuerst einmal sind sie einfach gelebte Gemeinschaft und es wäre schön, wenn wir da bald wieder ansetzen könnten.

Anonym

 

„Wir haben in der Familie wieder viel gemeinsam gebetet. Zum Beispiel in der Adventszeit an den Abenden am Adventskranz. Oft haben wir dabei auch eigene Fürbitten formuliert und unsere Ängste und Sorgen in bezug auf die Corona-Pandemie vorgetragen.
An kirchlichen Feiertagen haben wir kleine Andachten im Familienkreis gefeiert. Das war trotz allem sehr schön und feierlich. Sonntags und an Feiertagen haben wir dann noch gemeinsam das Gotteshaus besucht. Besonders gefreut hat uns dabei, dass die Kirche über Weihnachten so schön geschmückt war. Das hat uns Halt und ein kleines Stück Normalität gegeben.
Insgesamt betrachtet leben wir den Glauben etwas anders als vorher. Er ist aber immer noch wichtiger Bestandteil unseres Lebens und trägt uns durch die Zeit.“
Anonym

 

„Heute habe ich den Gottesdienst auf YouTube mit Pfarrer Hartung verfolgt und festgestellt, dass ich inzwischen die Live Gottesdienste vermisse. Allerdings die in "früherem Format" ohne Maske und Mindestabstand und mit richtigem Gesang und mit Anwesenheit von Ministranten und Gottesdienstbesuchern. Ist richtig schade, dass es momentan und auch in absehbarer Zukunft nicht sein darf! Ich glaube, dass viele Gläubige so empfinden. Aufgrund der derzeitigen Situation verzichte ich auf das Gottesdienstangebot in Westerngrund und schaue mir den Gottesdienst auf YouTube an. Ist eben eine Alternative und ich schätze die Anstrengungen unserer Hauptamtlichen.
Zur Anfrage, ob Bücher/die Bibel gelesen werden? Ich lese abends regelmäßig im "alten Gotteslob" Psalmen. Daran finde ich Gefallen. Auch statte ich wöchentlich unserer Herz Mariä Kirche in Schneppenbach einen Besuch ab. Meine Tochter und meine Enkeltochter begleiten mich dabei.“

Anonym

 

 

 

 2020 12 Paketaktion Tadschikistan 2 C FriedensdorfInternational© FriedensdorfInternational
 2020 12 Paketaktion Tadschikistan 4 C FriedensdorfInternational© FriedensdorfInternational
 2020 12 Paketaktion Tadschikistan 3 C FriedensdorfInternational© FriedensdorfInternational

Paketaktion für Tadschikistan hilft Familien in Not

Die 2.760 Pakete der Paketaktion für Tadschikistan wurden inzwischen von unserer Partnerorganisation an bedürftige Familien und Einrichtungen verteilt.

Darunter waren auch über 500 Pakete, die von der Aktionsgruppe Sommerkahl im Landkreis Aschaffenburg (hier vor allem im Kahlgrund) und Miltenberg gesammelt wurden.

In den vergangenen Jahren wurde die Bevölkerung gebeten, Lebensmittel wie Schokolade in die Pakete zu packen, mit denen man den Menschen in Tadschikistan eine Freude machen kann. In 2020 waren jedoch Grundnahrungsmittel besonders wichtig, da die Bevölkerung aufgrund der Corona-Pandemie in erster Linie unter Hunger leidet.„Die Paketaktion ist eine enorme Hilfe und Stütze für die armen und kinderreichen Familien hier in Tadschikistan. Wir konnten den Hunger zahlreicher Menschen durch die Paketaktion stillen.

Gerade in der jetzigen Zeit der Corona-Pandemie ist diese Unterstützung gefragter denn je gewesen“, berichtete unser tadschikischer Partner Safar. „Wir können gar nicht in Worte fassen, wie hilfreich die Pakete sind und wie dankbar wir sind“, ergänzte er.

Hintergrund:
Im Herbst 2020 beteiligten sich viele engagierte Bürgerinnen und Bürger an der Lebensmittel-Paketaktion für Tadschikistan. Darunter waren auch Schulen, Vereine und Gemeinden, die fleißig Pakete gepackt haben. Im Dezember 2020 sind die Lebensmittelpakete in Tadschikistan angekommen und wurden vor Ort verteilt.

FRIEDENSDORF INTERNATIONAL

Koordinationsstelle Sommerkahl

 

2020 12 Weihnachten 1 C SauerMonika© SauerMonika  2020 12 Weihnachten 2 C SauerMonika© SauerMonika 
 2020 12 Weihnachten 3 C SauerMonika© SauerMonika  2020 12 Weihnachten 4 C SauerMonika© SauerMonika
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Am Anfang des Advents gab es schöne Pläne und Vorbereitungen wie wir diese besondere Zeit, kirchlich in unsrer Gemeinde gestalten können.

Immerhin konnten wir am Gedenktag des Hl. Nikolaus zu einer WGF einladen.

An diesem Tag besuchte der Bischof Nikolaus und der Weihnachtsmann die Kirche.

Sie stellten in einem Zwiegespräch die Unterschiede der beiden adventlichen Begleiter vor.

So stellte sich schnell heraus, dass es beim Nikolaus eher um Kommerz und kurzzeitige Freude geht, während der Bischof Nikolaus von nachhaltiger Freude und der frohen Botschaft, die er zu den Menschen bringe, Punkten konnte.

Anhand von Symbolen entstand ein Erzählbild im Altarraum. Dieses Bild konnte mit der Figur des JOHANNES in unsrer Rorate, die wir mit Pfr.Hartung feierten, noch erweitert werden.

Dann gab es nochmal einen Sonntagsgottesdienst mit unserem Abbe Matthieu und wir konnten immerhin die 3. Kerze an unserem schönen Adventskranz anzünden.

Ein Vorbereitungsteam hatte sich inzwischen schon mal am Sportplatz getroffen um die Dorfweihnacht zu planen, welche doch coronakonform im Freien für unseren Ort am 24. Dezember stattfinden sollte. Es wurden gute Ideen zusammen getragen und die Planungen nahmen konkrete Formen an.

Der zweite verschärfte Lockdown verhinderte leider die Umsetzung dieser Veranstaltung.

Fleißige Hände schmückten unsere Kirche mit einer“ Krippe LIght" Version und weihnachtlichen Gestecken (Blumen waren schon bestellt), bevor die Verordnungen des bischöflichen Ordinariats auch das Schmücken der Kirchen einschränkte.

So durften wir am 1. Weihnachtstag einen der wenigen Weihnachtsgottesdienste welche erlaubt waren, „Live" in unsrer festlich geschmückten Kirche feiern. DIES wurde auch sehr gut angenommen und alle möglichen Plätze waren belegt.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Bernhard Krebs, welcher die Umsetzung der schriftlichen Anmeldung für diesen Gottesdienst vorbildlich organisierte.

Danke an Gabi Reifenberger für den festlichen Kirchenschmuck.

 

Für die Pfarrgemeinde

Monika Sauer

Obwohl in der Wehnachtszeit keine Gottesdienste stattfanden und auch die Sternsinger nicht von Haus zu Haus gehen durften war in Schneppenbach die Spendenbereitschaft groß.

Es kamen viele für ein Gebet vor der Krippe in die Kirche und legten Ihre Spenden in die aufgestellte Sammelbox oder Überwiesen ihre Spende an die Kirchenstiftung.

So kamen 480,00 € für die Adveniat und 928,62 € für die Sternsingeraktion zusammen.

Vielen Dank und Vergelts Gott an die Spender/innen. Wir leiten die Spenden umgehend an die entsprechenden Organisationen weiter, damit Ihre Spende dort ankommt wo sie gebraucht wird.

Arnold Pfaff, Kirchenpfleger

Weihwasser zum Mitnehmen

Seit beginn der Corona-Pandemie sind die Weihwasserbecken in unseren Kirchen leer. So soll verhindert werden, dass Krankheitserreger weitergegeben werden. Viele Menschen vermissen das Weihwasser.

Ab Mitte Januar 2021 werden daher unseren Kirchen kleine Fläschchen mit Weihwasser stehen. Diese können Sie gerne mit nach Hause nehmen und dort für Gebet und Gottesdienst verwenden. Wenn wir uns mit Weihwasser bekreuzigen, erinnern wir und daran, dass wir getauft sind.

Bitte stellen Sie leere Fläschchen wieder in die Kirche zurück. Sie werden gereinigt und neu befüllt.

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